| 30.06.12 - Philippsthal - 21 Auszubildende des Werkes Werra der K+S KALI GmbH haben ihre Abschlussprüfung erfolgreich bestanden und wurden gestern in feierlichem Rahmen im Bürgerhaus in Heringen freigesprochen. Es handelt sich um 14 Bergbautechnologen, zwei Vermessungstechniker, zwei Elektroniker für Betriebstechnik und drei Chemikanten. Die Elektroniker für Betriebstechnik und die Chemikanten haben ihre Abschlussprüfung um ein halbes Jahr verkürzt. „An Tagen wie diesen dürfen Sie ganz besonders stolz auf sich sein“, lobte Werksleiter Dr. Rainer Gerling die frisch gebackenen Facharbeiter. „Mit Ihrer Ausbildung haben Sie die Basis gelegt für ein erfolgreiches Berufsleben, für ein Leben überhaupt“, machte der Werksleiter deutlich, bevor er gemeinsam mit den Ausbildungsleitern die Zeugnisse und Buchprämien aushändigte. Für außerordentliche betriebliche Leistungen ehrte Dr. Gerling den Chemikanten Andreas Walenta (Geisa), die Elektroniker Christian Sagert (Schenklengsfeld) und Sebastian Heiß (Bad Salzungen) und den Bergbautechnologen Christian Kähler (Stadtlengsfeld).
Gratulationen kamen auch von Uwe Seitz, dem Leiter der Außenstelle Heimboldshausen der Beruflichen Schulen Bad Hersfeld. Dieser lobte die gute Zusammenarbeit zwischen dem Werk und der Schule. An die Facharbeiter gerichtet zitierte Seitz –passend zur EM- Sepp Herberger: „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“. Er wünschte den jungen Leuten bestes Gelingen beim nächsten Spiel, nämlich der Erfüllung der Herausforderungen im Arbeitsalltag. Wie ihre Vorredner appellierte Kerstin Staudtmeister, die Leiterin der Ausbildung im Werk Werra, an die jungen Leute, sich nicht auf dem Erreichten auszuruhen: „Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Sie werden sich, um in Ihrem Beruf auf dem Laufenden zu bleiben, künftig kräftig fortbilden und weiterlernen müssen.“ Kim Zier von der Jugend- und Auszubildendenvertretung gab den Kollegen folgenden Rat mit auf den Weg: „Es liegt in euren Händen, was ihr aus eurem Leben macht. Bleibt immer lernfähig und lernwillig. Seid stets bereit, euch fortund weiterzubilden, und habt den Mut zur Veränderung.“ „Ihr habt nun das nötige Rüstzeug für die Ausübung eures Berufes bekommen, macht das Beste draus“, sagte Sascha Siebert, Mitglied des Betriebsrates. „Ich wünsche euch ein kollegiales Arbeitsumfeld und stets unfallfreies Arbeiten.“
Die jungen Leute selbst warfen einen Blick zurück: „Uns kommt es vor wie gestern, dass wir das erste Mal unsere blauen Arbeitsanzüge mit dem KALILogo anziehen und voller Stolz den Helm tragen durften“, wusste der Bergbautechnologe Christian Kähler zu berichten. Im Namen der frisch gebackenen Facharbeiter bedankte er sich bei der Werksleitung und den Ausbildern. Das Werk Werra der K+S KALI GmbH ist einer der großen Ausbildungsbetriebe der Region und bietet jungen Menschen einen guten Start ins Berufsleben. Erst kürzlich wurde das Ausbildungszentrum umfangreich modernisiert, um die Lernbedingungen noch zu verbessern. Acht Ausbildungsberufe stehen im Werk Werra zur Auswahl. Am 1. September beginnen wieder 90 junge Menschen ihre Ausbildung; dann sind es insgesamt 305 Auszubildende. Die Bewerbungsfrist für das Ausbildungsjahr 2013 endet am 17. Oktober 2012.+++
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