28.07.12 - FULDA - Mit viereinhalb kräftigen Schlägen hat Fuldas Bürgermeister Dr. Wolfgang Dippel (CDU) das Hochstift-Fass angeschlagen. Es war exakt 20:09 Uhr als die ersten Liter aus dem traditionellen Holzfass flossen - das Schützenfest war offiziell eröffnet. "Auf dieses erste Hochstift habe ich mich schon den ganzen Tag gefreut", sagte der gut gestimmte Bürgermeister.
In jedem Jahr eine feierliche Zeremonie, der tradionelle "Fassbieranstich" - und mit dabei viel Prominenz: Stadtverodente, Unternehmer, Kirchenvertreter, Menschen aus dem öffentlichen Leben und Schausteller. Auch Petrus meinte es gut mit dem Volksfest und bescherte - zumindest bis nach dem Feuerwerk - herrliches Wetter.
Gute Stimmung herrschte am Freitagabend in Döllers Biergarten "Altes Brathaus". Mittendrin etwa: Generalunternehmer Heiner Distel, Hochstift-Junior-Chefin Ruth Klesper, Fuldas Ex-OB Dr. Wolfgang Hamberger, MIT-Kreis-Chef Winfried Rippert und die Hersfelder Amtsgerichts-Chefin Michaela Kilian-Bock.
Und während der feierliche Startschuss im Schatten des Riesenrads "Amore" fiel, füllte sich die Ochsenwiese minütlich. In der blauen Stunde pilgerten tausende Menschen - auch viele Familien mit Kindern - über das Festtagsgelände. Die Schlangen an den Fahrgeschäften, Karussells, Spiele- und Fressbuden waren lang - die Laune der Besucher ausgelassen.
Dann - kurz nach 22.15 Uhr - ein Moment, auf den viele gewartet haben: das erste große Brilliantfeuerwerk. Die Lichterstadt erlosch langsam - am Himmel: herrliche Farbenspiele, bunte Muster und Geböller. Stille rund um die Ochsenwiese, die Magdeburger Straße war kurze Zeit für Autos gesperrt - überall standen Menschen und bewunderten das Spektakel.
Noch bis zum 05. August haben die Schausteller mit ihren Attraktionen und einem tollen Programm die Domstadt fest im Griff. Besondere Highlights sind die Ladies-Night (Montag) und der Familientag (Mittwoch). Die feierliche Proklamation der Königsfamilie wird am heutigen Samstag ab 18:30 Uhr stattfinden. Um 20:00 Uhr marschiert der Schützenverein dann auf der Ochsenwiese ein. (Christian P. Stadtfeld). +++ |