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| Michael Schanze bekam den Zuschauerpreis 2012.. Fotos: Gerhard Manns | ..in Form dieses extra angefertigten Ringes... |
Intendant Holk Freytag gratulierte Michael Schanze mit den Worten: „Es trifft meinen Lieblings-Tevje. Du hast alle Erwartungen übertroffen.“ Auch Volker Lechtenbrink, der in diesem Sommer in Bad Hersfeld die Hauptrolle in KÖNIG LEAR spielt, freut sich sehr, dass Michael Schanze diesen von ihm aus der Taufe gehobenen Preis erhält: „Die Zuschauer haben gut gewählt. Ich gratuliere Michael ganz herzlich und bin froh, dass der Preis wieder in so gute Hände gerät!“ Seit 1995 wird der Zuschauerpreis der Bad Hersfelder Festspiele nach einer Befragung des Publikums in mehreren Aufführungen der Schauspiele und des Musicals in der Stiftsruine verliehen. Der Bad Hersfelder Goldschmied Matthias Laufer-Klitsch hat den Ring gemeinsam mit Volker Lechtenbrink, der von 1995 bis 1997 Intendant der Bad Hersfelder Festspiele war, entwickelt. Der Ring wird im Atelier des Juweliers alljährlich gefertigt. Er zeigt die Bögen der Stiftsruine, eine lachende und eine weinende Maske als Symbol für das Theater sowie die Schwurhand Karls des Großen (die sich als steinerne Skulptur über der unversehrten Stiftskirche befand) als Symbol für die (reichs-)klösterliche Vergangenheit der Spielstätte. "Den Ring bekommte er nicht auf seine dicken Wurstfinger" so antwortete Michael Schanze vergangene Nacht vor dem Publikum die Frage, ob er ihn denn auch anziehe. Doch das ist kein Problem, denn Matthias Laufer-Klitsch bietet nach der Preisverleihung dem jeweiligen Preisträger eine genaue Anpassung der Größe an den Finger an, an dem der Preisträger den Ring gerne tragen möchte. Laut Laufer-Klitsch haben fast alle Preisträger das Angebot bisher angnommen und tragen den Ring gerne und mit Stolz. Nach den Preisen der Kritiker für Sören Wunderlich (DER ZAUBERBERG), Anja Brünglinghaus (KÖNIG LEAR) und Lena Vogt (DAS DSCHUNGELBUCH) wurde mit dem Publikumspreis der letzte Preis der 62. Bad Hersfelder Festspiele vergeben. Weitere und letzte Vorstellungen ANATEVKA: Do. 02.08.2012/ 21:00 Uhr So. 05.08.2012/ 21:00 Uhr (letzter Spieltag der Bad Hersfelder Festspiele 2012) Für beide Vorstellungen sind noch wenige Karten erhältlich. HINTERGRUND - DER RING: ------------------------------------- Im ersten Jahr seiner Intendanz (1995-1997)führte Volker Lechtenbrink den Zuschauerpreis ein. Dieser Preis, den die Zuschauer per Stimmzettel vergeben, ist ein Ring, auf dem die Schwurhand Karls des Großen vor der Kulisse der Stiftsruine zu sehen ist. Auf deren Ostgiebel prangte einst über der Apsis eine goldene Skulptur jener zum Schwur erhobenen Hand des Kaisers. Der Preis soll in jedem Jahr von einem anderen Bürger der Stadt Bad Hersfeld gestiftet werden. Der erste Stifter war gleichzeitig der Gestalter des Ringes, Juwelier Gunther Laufer-Klitsch, der erste Preisträger Julian Weigend. Weitere bekannte Preisträger: Anja Topfer, Rainer Hauer (2x), Peter Niemaeyer, Stefan Reck und Leah Delos Santos. Und das schreiben die Medien über das Festpiel-Musical "ANATEVKA" -------------------------------------------------------------------------------------------- hr-online.de: Regisseur Stefan Huber inszenierte eine humorvolle, kurzweiliges und kreative Vorstellung mit schwungvoller Musik und einem glänzend harmonierenden Ensemble, aus dem Schanze herausragte. Im Publikum saß auch Star-Regisseur Dieter Wedel. (HR online) osthessen-news.de / Klaus Scheuer: Die Besetzung der Hauptrolle von Tevje, dem Milchmann mit Michael Schanze hatte zwar schon im Vorfeld für fast ebenso großes Interesse gesorgt wie Volker Lechtenbrink in der Rolle des König Lear, doch nach dieser Premiere spricht die Inszenierung für sich. Ein hervorragendes Stück in hervorragender Inszenierung, hervorragend dargeboten, soviel vorweg. Wer sich mit dem Musical Anatevka einen unterhaltsamen Abend machen wollte wurde nicht enttäuscht in der Hersfelder Stiftsruine, ebensowenig wie jener, der eher ein Stück Musiktheater mit Aussagekraft erwartet hatte. Hans Riebsamen / FAZ: Keinen Moment denkt man bei der Aufführung unter der Regie Stefan Hubers sehnsuchtsvoll an Shmuel Rodensky, der im Deutschland der siebziger Jahre auf den Tevje abonniert war. Schanze, der beliebte Showmaster, zeigt seine andere, durchaus starke Seite als Bühnendarsteller. Er besitzt das richtige Alter, die richtige Leibesfülle und die richtige Souveränität für die Rolle des Milchmanns, in Marianne Larsen findet er obendrein eine ihm ebenbürtige Partnerin ... „Anatevka“ ist Unterhaltung, aber Unterhaltung mit Tiefgang. Genau das Richtige für die Bad Hersfelder Festspiele. Hersfelder Zeitung/ Karl Schönholtz: Die einfallsreiche Choreografie von Markus Buehlmann und das von Kai Tietje schwungvoll dirigierte Orchester unterstützen Hubers Intention einer behutsamen Modernisierung von Stoff und Spiel. Dazu trägt auch das geradezu geniale Bühnenbild von Stephan Prattes bei. Was zunächst wie die Gerümpel-Barrikade aus „Les Misérables“ anmutet, wird mit wenigen Handgriffen zu Tevjes Heim, auch die Räume links, rechts und hinter der Mitte werden gut genutzt.So nimmt die Inszenierung schnell Fahrt auf und hält bis zum Schluss die Spannung, die freilich nicht in ein Happy End mündet: Die Juden von Anatevka werden vertrieben. Alleine ihr Glaube lässt sie nicht gänzlich hoffnungslos in die ungewisse Zukunft blicken, und auch Tevje ruft seiner verstoßenen Tochter ein ansatzweise versöhnliches „Geh mit Gott“ hinterher. +++ |
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| Bürgermeister Fehling, Preisträger Schanze und der Preis-Spender Juwelier Matthias Laufer-Klitsch | Das gesamtge Ensemble war vergangene Nacht bei der Preisverleihung in der Stiftruine dabei |
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| Preisverleihung in der vergangenen Nacht... |
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| Intendant Holk Freytag bei seiner Ansprache | Glückwunsch vom Hersfelder Bürgermeister Fehling... |
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| Freytag gratuliert dem neuen Preisträger | Matthias Laufer-Klitsch, der
Spender des Ringes 2012, überreicht den Zuschauerpreis |
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| Auch Matthias Laufer-Klitsch (re.)der
Spender des Ringes 2012, freut sich. |