28.12.12 - FULDA - Mehr als 18.000 rettungsdienstliche Einsätze wird das DRK Fulda zum Jahresende in der Region Fulda abgearbeitet haben. Im Vergleich zum Vorjahr ist damit eine erneute Einsatzsteigerung verbunden. Statistisch gesehen absolviert damit das DRK Fulda mehr als 50 rettungsdienstliche Einsätze am Tage ab. Das Spektrum reicht dabei von intensivpflichtigen Patienten bis zum qualifizierten Krankentransport, bei dem medizinisches Fachpersonal den Patiententransport begleitet. Dabei sind wochentags 19 Fahrzeuge täglich am Rettungsdienst beteiligt. Am Standort Klinikum ist zudem das Notarzteinsatzfahrzeug stationiert. Der ADAC-Rettungshubschrauber „Christoph 28" fliegt mit einer Crew, bestehend aus Klinikarzt, DRK-Rettungsassistent und Pilot.
Rettungsstützpunkte befinden sich in Fulda-Neuenberg, am Klinikum Fulda, am Herz-Jesu-Krankenhaus Fulda, in Tann-Lahrbach, Gersfeld und Neuhof. Das Leistungsspektrum erstreckt sich von qualifizierten Krankentransporten und medizinischen Intensivtransporten über Rettungseinsätze bis hin zur Luftrettung des Rettungshubschraubers „Christoph 28" in Kooperation mit dem ADAC.
Zudem stehen im Landkreis Fulda mehr als 500 ehrenamtliche DRK-Helferinnen und Helfer, organisiert in Ortsvereinigungen, in ständiger Alarmbereitschaft, Großschadensereignisse abwickeln zu können. Für Intensivtransporte zwischen Krankenhäusern steht seit 2 Jahren ein Intensivtransport-Rettungswagen zur Verfügung. Sofern der originäre Rettungsdienst nicht ausreicht, stehen jederzeit einsatzbereit RTWs an den DRK-Stützpunkten Marbach und Gersfeld als sogenannten RTW-Sofort bereit, die im Einsatzfall innerhalb weniger Minuten von qualifiziertem ehrenamtlichen Personal nachbesetzt werden können. Spezialfahrzeuge werden für folgende Ereignisse bereitgehalten: Intensivtransportwagen (ITW) für Intensivverlegungen von Krankenhaus zu Krankenhaus, RTW-I für infektiöse Patienten und RTW-S für besonders schwergewichtige Patienten.
In einem eigenen Simulationszentrum wird medizinisches Fachpersonal ausgebildet, aber auch Spezialkurse in der Breitenausbildung angeboten. Dort können Unfallszenarien unter realen Bedingungen nachgestellt werden. In dem Bereich der Seniorenpflege betreibt das DRK Fulda stationäre Einrichtungen in Petersberg, Weyhers und Hilders. Alle Einrichtungen haben bei unangemeldeten MDK-Kontrollen Bestnoten erhalten und stellen damit ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis. In Hilders entsteht derzeit ein attraktiver Neubau mit ergänzenden sozialen Gesundheits- und Bildungsangeboten. Im sozialen Bereich wurde die Angebotspallette des Hausnotrufsystems mit weiteren seniorengerechten Geräten, wie der mobilen Telefonie weiter ausgebaut. Vor allem für Alleinlebende bedeutet diese Technik ein Gefühl von Unabhängigkeit und mehr Lebensqualität.
Weitere soziale Tätigkeitsfelder des Deutschen Roten Kreuzes sind Kleiderladen, Essen auf Rädern, Sanitätsdienste, Jugendrotkreuz, Breitenausbildung für Erste Hilfe, Trainings- und Simulationszentrum zur Ausbildung medizinischen Fachpersonals, Seniorentreffen, Seniorenbetreutes Reisen, Suchdienst, Mutter-Kind-Kur-Beratung, Blutspendedienst und die Reiterstaffel.Das Deutsche Rote Kreuz Fulda ist Teil einer weltweiten Organisation der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung, die Opfern von Konflikten und Katastrophen sowie anderen hilfsbedürftigen Menschen unterschiedslos Hilfe gewährt, allein nach dem Maß der Not. Im Zeichen der Menschlichkeit setzt sich das DRK für das Leben, die Gesundheit, das Wohlergehen, den Schutz, das friedliche Zusammenleben und die Würde der Menschen ein.+++ |