War in Flieden als Trainer erfolgreich: Borussias Sportlicher Leiter Martin Hohmann Archivfoto: Hendrik Urbin

27.07.2017 - FUSSBALL

„Ich hatte eine tolle Zeit“

Martin Hohmann: einst Trainer in Flieden, heute Sportlicher Leiter der Borussia

Für Martin Hohmann, Sportlicher Leiter beim SC Borussia Fulda, ist es die Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte. Ein Wiedersehen mit Freunden, Spielern und dem SV Buchonia Flieden. Zweimal war er Cheftrainer bei den Buchonen, schaffte mit ihnen den Aufstieg in die Hessenliga und die bisher beste Platzierung der Vereinsgeschichte.

Vor einem Jahr stieg der SV Flieden in die Verbandsliga ab, der Start in die neue Saison alles andere als rosig. Doch die Mannschaft von Meik Voll kämpfte - bis zum direkten Wideraufstieg. Und das Kämpferische, dass die Buchonen im letzten Jahr ausmachte, hat auch bei Martin Hohmann Spuren hinterlassen: „Ich war beim Spiel gegen Hünfeld dabei. Man hat gemerkt, dass die Mannschaft wieder kämpft und ackert. Das macht die Mannschaft eines SV Flieden aus und das war zu meiner Zeit auch schon so.“

Denn unter seiner Regie erreichte die Buchonia den dritten Platz in der Hessenliga: „Die Mannschaft hat damals den Teamgeist ausgemacht. Man war auf und neben dem Feld eine Mannschaft. Das macht den SV Flieden aus, auch heute noch.“ Besser schnitt eine Fliedener Mannschaft nie ab.

An seine Zeit am Weiher denkt der 55-Jährige gern zurück und verfolgt auch die Weiterentwicklung seiner damaligen Schützlinge. So zum Beispiel die des Kapitäns Andreas Drews und Christian Kreß. „Andi war zu meiner Zeit schon Kapitän, wurde aber hauptsächlich auf der Sechs oder als Verteidiger eingesetzt und das hat er schon super gemacht. Und jetzt ist er Spielmacher, macht auf der ‚Zehn‘ eine super Figur und ist sogar torgefährlich“, erzählt Hohmann und gerät dabei ein bisschen ins schmunzeln.

Auch auf Drews Schwager, Christian Kreß, hat Hohmann noch ein Auge: „Ich habe Christian damals geraten, zu einem anderen, in der Verbandsliga spielenden Verein, zu wechseln, um sich zu entwickeln. Er war ja nicht von ungefähr im Internat von Hannover 96.“

Und auch die Philosophie der Buchonen, auf junge Talente aus der Region zu setzen, unterstützt Hohmann: „Es passt zu Flieden. Finanziell sind einem die Hände gebunden und gerade hier greift dann wieder der Teamgeist, der aus Flieden die Mannschaft macht, die sie ist. Und natürlich brauchst du dann auch einen Trainer, der diese Philosophie mitträgt und Meik Voll passt 100 Prozent rein.“

Am Samstag (17:30 Uhr) treffen dann Hohmanns Ex-Klub und sein jetziger Verein, der SC Borussia Fulda, aufeinander, und in einer Hinsicht ist Martin Hohmann froh, die Geschehnisse nicht von der Seite zu lenken: „Ich bin diesem Fall nicht sportlich verantwortlich und werde nicht an vorderster Front stehen, dass macht unser Trainer Thomas Brendel. So kann ich während dem Spiel oder in der Halbzeit ein Bier mit Frank Happ trinken. Denn ich hatte eine tolle Zeit in Flieden und habe immer noch guten Kontakt ins Königreich.“ (Franziska Vogt) +++






                    

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