Markus Majowski - Archivfoto: Hendrik Urbin

BAD HERSFELDStaraufgebot im Schloss Eichhof

Semmelrogge, Majowski und Kaminsky erklimmen "Die 39 Stufen"

07.06.17 - Halsbrecherische Verfolgungsjagden auf fahrenden Zügen, Schießereien in den schottischen Highlands, eine geheimnisvolle Unbekannte im dunklen Hotelzimmer – den Stoff des berühmten Filmes von Alfred Hitchcock, "Die 39 Stufen", hat Patrick Balow hinreißend und witzig für die Bühne bearbeitet – heraus kommt eine furiose Krimikomödie, in der wenige Schauspieler fast 100 Rollen spielen.

Seit 1986 heißt es während ...Archivfoto: Stefanie Harth

Und mindestens so furios, wie diese Komödie, ist die Besetzung für die Inszenierung der Bad Hersfelder Festspiele im Schloss Eichhof: "Bang Boom Bang" – einer der Filme, die Martin Semmelrogge bekannt machten. Mit "Bang Boom Bang" kann man rechnen, wenn der unvergleichliche Martin Semmelrogge sehr viele Rollen in unglaublich schnellem Wechsel in "Die 39 Stufen" spielen wird. Mit seiner unverwechselbaren Stimme und seinem verschmitzten Charme wird er auch hier seinen Figuren Leben einhauchen. Martin Semmelrogge, der selber auf ein bewegtes Leben zurückschaut, ist nichts Menschliches fremd, er ist Erzkomödiant und Tragiker gleichzeitig, und das macht ihn zu einem der glaubwürdigsten deutschen Bühnen- und TV-Darsteller und zur Idealbesetzung für das Eichhof-Stück.

Vor einer ähnlichen Herausforderung steht Markus Majowski im Schloss Eichhof. Und auch er wird seine vielen unterschiedlichen Rollen in "Die 39 Stufen" meistern, denn auch er bringt nicht nur Erfahrungen als Schauspieler mit, sondern ist zudem als Komödiant bekannt und beliebt. In den Wormser Nibelungen-Inszenierungen von Dieter Wedel zeigte er sich von seiner martialischen Seite. Auch während der Bad Hersfelder Festspiele spielte er unter anderem in der "Komödie der Irrungen" (Regie: Dieter Wedel) und den "Sommernachts-Träumereien" (Regie: Joern Hinkel) ganz unterschiedliche Rollen.

Stefan Kaminsky schlüpft in der Rolle des Hannay. Er ist dem Fernsehpublikum aus "Tatort", "Alarm für Cobra 11", "SOKO Leipzig" und vielen anderen TV-Produktionen bekannt. Aber auch im Theater hat er sich einen Namen gemacht.

Mit den Schauspielern wird als Musiker Philipp Wiechert auf der Bühne stehen. Als Theatermusiker war er zum Beispiel am Theater der Altmark (Stendal) für "Evita" und "Die Dreigroschenoper" oder am "Kabarett Denkzettel" in Magdeburg engagiert.

Patrick Schimanski inszeniert "Die 39 Stufen" und wird mit Philipp Wiechert die Musik komponieren. In Bad Hersfeld kann er alle Register ziehen, denn im Stück, irgendwo angesiedelt zwischen Monty Python und Samuel Beckett, verstricken sich einsame Menschen, die alle von einem anderen, wilderen Leben träumen, in einer Geschichte, wie wir sie aus der Film-Noir-Zeit kennen: Eine schöne Frau flüstert einem gelangweilten Varietee-Besucher eine geheime Information ins Ohr, zwei Stunden später findet er sie mit einem Messer im Rücken auf seinem Sofa wieder. Des Mordes verdächtigt, von der Polizei gesucht, von Verbrechern gejagt, kann "der Mann, der zu viel wusste", seinen Verfolgern nur entkommen, wenn er selbst das Geheimnis der 39 Stufen lüften und seine Unschuld beweisen kann. Mehr Infos: www.bad-hersfelder-festspiele.de. (pm) +++


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