Claudia WEINELT bloggt als KULINARIKUS wie es ihr schmeckt

Fotos: Claudia Weinelt/Kulinarikus

14.05.16 - FULDA

In den Regalen stehen Kochbücher, den Tisch ziert ein appetitlicher Obstteller. Wer sich hier umsieht, errät auch ohne die Bewohnerin zu kennen, dass Essen in ihrem Leben eine wichtige Rolle spielt. Vor allem gesund muss es sein und lecker. Wenn Claudia Weinelt Kamera, Küchenmesser und Zutaten auspackt, dann bedeutet das, dass ihr Blog "Kulinarikus" wieder neues Futter bekommt. 

Seit rund drei Jahren bloggt die 28-Jährige aus Fulda online über ihre Rezepte und Ideen. Für ihre Posts kocht sie in der heimischen Küche oder an ihrem Arbeitsplatz was ihr in den Sinn kommt und worauf sie gerade Lust hat. Doch welcher Arbeitgeber macht das mit? Bei Weinelt kein Problem: sie beschäftigt sich auch von Berufswegen her täglich mit Ernährung. Als Diätassistentin und Oecotrophologin ist sie in der Reha-Klinik Dr. Wüsthofen in Bad Salzschlirf tätig. Dort probiert sie wöchentlich mit Patienten Rezepte aus, die schnell und einfach umsetzbar und trotzdem lecker und kreativ sein sollen. 


Für Weinelt ist ihr Hobby somit auch ihr Beruf - schon als Kind interessierte sie sich besonders für Lebensmittel. "Damals habe ich mich Dinge gefragt wie 'Warum schmeckt der Apfel süß? Was ist da drin'", erzählt die junge Frau im Gespräch mit mondaine. Ihre Mutter, eine gelernte Köchin, und ihre Großmutter kochten oft gemeinsam mit ihr und brachten ihr traditionelle Gerichte wie Reibekuchen bei. Mit 16 begann Weinelt die Ausbildung zur Diätassistentin und wusste schon früh, dass sie später gerne nicht nur mit Lebensmitteln, sondern auch mit Menschen arbeiten würde. Doch Patienten betreuen, dafür fühlte sich Weinelt nach der Ausbildung noch nicht bereit. Sie studierte Oecotrophologie in der Hochschule Fulda und blieb dann auch gerne in der Domstadt. 2009 trat sie ihre erste Stelle in der Reha-Klinik an.

Das Bloggen schlich sich erst mit der Zeit in ihr Leben ein. Viele Freunde lobten ihre Kochkünste, baten sie, ihre Rezepte mit ihnen zu teilen. Da kam ihr die Idee, auch anderen Menschen Einblick in ihre Küche zu geben. Beim klassischen Brainstorming mit Din-A4-Zettel und Stift am Schreibtisch entstand der Name Kulinarikus. "Ich habe einfach alle Begriffe aufgeschrieben, die mir zum Thema Essen einfielen. Dann stand da 'Kulinarik' und ich dachte 'Mach' doch einfach eine Person draus'", sagt sie mit einem Lächeln.

Bloggerin Claudia Weinelt

Nicht nur gesund

Für Weinelt ist der Blog nicht da, um irgendjemandem zu gefallen. Sie möchte Rezepte teilen, die sie selbst gut findet. Das kann alles sein von der klassischen Bolognese bis hin zu mediterranen Bratkartoffeln oder köstliche Kalorienbomben aus Erdnüssen und Karamell. "Wer voll auf die Low-Carb-Schiene abfährt, ist bei mir falsch", so die Bloggerin schmunzelnd. Doch kommt das gesunde Essen bei ihr allein schon wegen ihres Berufs oft auf den Tisch. 

Noch so ein Thema: Fleisch. In Zeiten, in denen vegetarische und vegane Ernährung auch bei uns in Deutschland an Bedeutung zunehmen, hat sich auch die 28-Jährige immer mehr vom Fleischkonsum abgewandt, allerdings unbewusst. Sie kann auch ganz traditionellen Braten zubereiten und isst gerne mal ein Gericht mit Fleisch, dann allerdings bewusst und mit Blick auf die Herkunft dessen, was da auf ihrem Teller liegt. Sie kommt vom Land, ist mit Tieren in ihrer Umgebung aufgewachsen und möchte, dass auch das Tier, das später auf ihrem Teller landet, ein gutes Leben hatte. 

In vielen von Claudia Weinelts Gerichten spielt dennoch Gemüse die Hauptrolle. Das kann nämlich sehr vielfältig sein. Doch egal ob Fisch, Fleisch oder Gemüse, am Ende kocht die Oecotrophologin immer so wie es ihr schmeckt. (Sabrina Ilona Teufel) +++

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