Einmal im Barock-Himmel und wieder zurück - ein Reisebericht

Fotos: Janina Hohmann

30.12.16 - REGION

Meine Lieblingsstadt? Ich würde sagen Dresden. Einmal im Barock-Himmel und wieder zurück – so ähnlich haben wir uns letzte Woche bei unserem kurz Trip nach Dresden gefühlt. Man weiß gar nicht wo man zuerst hinschauen soll. Die Stadt begeistert und bietet atemberaubende Bauwerke und Kunstschätze. Schon während der Anreise fährt man an schönen Villen, Schlössern und Weinbergen vorbei, an denen man am liebsten schon die ersten Zwischenstopps einlegen möchte.

In Dresden angekommen machten wir uns als erstes auf den Weg in unser Hotel direkt bei der Frauenkirche. Nach dem Beziehen unseres Zimmers, begannen wir unsere Erkundungstour. Um einen kompakten Überblick mit Infos zur Stadt zu erhalten, entschlossen wir uns dazu eine Stadtrundfahrt zu machen - eine sogenannte "Hop on, Hop off Tour", bei der man rund zwei Stunden unterwegs ist. Man hat die Möglichkeit an 26 Stops, zu jeder vollen halben Stunde, ein und auszusteigen.

Nachdem wir uns einen Überblick verschafft hatten, machten wir uns mit knurrenden Magen auf die Suche nach einem kulinarischen Zwischenstopp. In einem der Cafés rund um die Frauenkirche wurden wir fündig und naschten die wohl leckerste Eierschecke die ich je gegessen habe.

Gestärkt machten wir uns auf den Weg zur Dresdner Shoppingmeile, die Prager Straße und in die Altmarktgalerie. Dresden bietet unzählige Shopping-Möglichkeiten: kleine Boutiquen, urige Läden mit erzgebirgischen Schnitzereien bis hin zum großen Einkaufszentren. Neben der Altmarkgalerie findet man den alten Marktplatz, auf dem zur Adventszeit einer der schönsten deutschen Weihnachtsmärkte, der Dresdner Striezelmarkt, direkt im Herzen der Stadt liegt.

Jedenfalls habe ich eines festgestellt: Dresden ist mehr als nur Christollen und Weihnachtsmarkt. Wer in den Genuss kommt, Dresden zur Adventszeit zu besuchen, der sollte unbedingt den Christkindelmarkt und auch den historischen Weihnachtsmarkt besuchen. Hier werden die Besucher in frühere Zeiten zurückversetzt.

Man kann mittelalterliche Schauwagen bestaunen, in denen Verkäufer in historischen Gewändern frisch gebackenes Brot, warmen Met sowie allerlei Kleinigkeiten verkaufen. Es ist absolut urig und gemütlich mit kleinen Aufführungen, welche die damalige Zeit prima verdeutlichen.

Apropos Christstollen, wir haben uns auf die Suche nach dem besten Stollen gemacht. Die "Edition grünes Gewölbe" ist ein absoluter Klassiker. Hier werden nur die hochwertigsten und besten Rohstoffe für diesen Original Dresdner Christstollen verwendet. Erlesene Zutaten wie Markenbutter, frische Milch, frische australische Sultaninen, eingelegte Mandeln und beste Gewürze bilden die Grundlage des Original Dresdner Christstollens. Die schonende Behandlung der Zutaten für diesen besonderen Christstollen, insbesondere aber auch die speziell abgestimmte Reifezeit des Stollen-Teiges in Verbindung mit der Temperatur in den Backöfen, erbringen eine optimale Gebäckqualität. Um Aroma und Frische zu erhalten, wird der Christstollen nach dem Backen noch exta gebuttert. Unverzichtbar in der Weihnachtszeit: Dresdner Chrisstollen von Emil Reimann.

Wer also im Winter nach Dresden kommt, sollte sich diesen wirklich nicht entgehen lassen. Etwas schmackhafteres habe ich selten genossen. (Janina Hohmann) +++

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