Die zehn bekanntesten hochzeitlichen Mythen

Foto: Carolin Heitz

22.02.17 - REGION

BOOTCAMP FÜR BRÄUTEVon Mai bis Oktober dauert die Haupt-Hochzeitssaison. In dieser Zeit will alles erledigt werden, damit der große Tag zum schönsten im Leben eines Brautpaares wird. mondaine gibt in seinem „Bootcamp für Bräute“ ab Februar Tipps, Inspirationen und Hintergrundwissen für werdende Brautpaare. Wir sprechen mit Experten und teilen Eindrücke von Brauleuten aus der Region.

Sie stehen für ein langes Eheglück, Fruchtbarkeit, sollen böse Geister vertreiben oder symbolisieren den neuen Lebensabschnitt und das, was noch kommen mag - um Bräuche rund ums Heiraten und die Hochzeit selbst tummeln sich allerlei Mythen. Kaum ein Brautpaar verzichtet heutzutage gänzlich darauf, viele wissen jedoch gar nicht, welche Tradition dahintersteckt und woher sie stammt. Wir haben uns auf die Suche nach den zehn geläufigsten Hochzeits-Bräuchen gemacht und sind fündig geworden:

Brautkleid
Das Brautkleid wird meistens von der Braut, ihrer Mutter und einer Freundin ausgesucht. Auf gar keinen Fall darf der Bräutigam es vor der Hochzeit sehen. Dieser mit Aberglaube behaftete Brauch besagt, dass Dämonen in Anwesenheit des Mannes böse Blicke auf die Braut werfen könnten. Darum tragen Brautjungfern häufig ähnliche Kleider, damit die teuflischen Kräfte die Braut nicht von ihnen unterscheiden können.

Brautschuhe
Früher bezahlte eine Braut ihre Brautschuhe mit Pfennigen. Dies war für den zukünftigen Ehemann der Beweis, für eine sparsame, beständige und treue Ehefrau. Auch heutzutage sind viele Brautmodengeschäfte bereit dazu, diesen alten Brauch zu wahren.

Etwas Altes, etwas Neues, etwas Geborgtes, etwas Blaues
Das Alte soll die Verbindung der Braut zu ihrer Familie, ihre Herkunft und zugleich die Dauerhaftigkeit der Ehe spiegeln. Das Neue steht für Glück, Hoffnung, Erfolg und eine fröhliche Zukunft. Etwas Geborgtes symbolisiert: Wir sind immer für dich da, egal in welcher Lebenslage du unsere Hilfe benötigst. Etwas Blaues steht für Reinheit, Treue und Ehrlichkeit. Bescheidenheit, Ergebenheit und Liebe.

Brautentführung
Sie symbolisiert die Trennung der Frau von den Eltern und den darauf folgenden Übergang in eine neue Lebensgemeinschaft.

Polterabend
Frei nach dem Motto „Scherben bringen Glück“. Der Lärm soll böse Geister vertreiben. Doch bitte unter keinen Umständen Glas zerschlagen, denn das bringt Unglück.

Fahrt zur Trauung
Der Bräutigam soll am Hochzeitstag nicht selbst hinter dem Steuer sitzen. Ein Chauffeur verhindert für gewöhnlich, dass der zukünftige Ehemann in sein Unglück fährt.

Brautjungfern
Geister, die der Braut etwas Böses wollen, sollen durch - der Braut sehr ähnlich gekleideten Brautjungfern - abgelenkt werden.

Reis werfen
Das frisch vermählte Brautpaar wird beim Verlassen des Standesamtes oder der Kirche einer asiatischen Tradition folgend mit Reiskörnern beworfen. Der Reis symbolisiert Fruchtbarkeit und reichen Kindersegen.

Hochzeitstorte
Braut und Bräutigam schneiden gemeinsam die Hochzeitstorte an. Dies symbolisiert Zusammenhalt, Einigkeit und eine harmonische Ehe. Wer beim Anschneiden jedoch die Hand obenauf hat, wird in der Ehe das Sagen haben.

Brautstrauß werfen
Am Ende des Hochzeitstages wirft die Braut ihren Strauß unter die zusammenstehenden unverheirateten Frauen. Die Dame, die den Strauß fängt, wird dem Glauben nach als nächstes vor den Altar treten. (Carolin Heitz) +++

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