BURGHAUN20 Ballone symbolisieren Auswirkungen

Bürgerinitiative Gegenwind: "Investoren planen Windkraftanlagen bei Steinbach"

13.04.15 - In Burghaun (Landkreis Fulda) regt sich heftiger Widerstand gegen den geplanten Bau von mehreren Windkraftanlagen auf einem Gebiet zwischen dem Ortsteil Steinbach und Haunetal-Oberstoppel (Landkreis Hersfeld-Rotenburg). Die Bürgerinitiative „Gegenwind am Stoppelsberg“ hat am vergangenen Samstag eine Aktion organisiert, um die möglichen Ausmaße der Windkraftanlagen deutlich zu machen. Unter der Region von Christian Heß ließ die Initiative 20 rote Ballone in eine Höhe von rund 200 Metern aufsteigen.

Rund 100 Menschen beteiligten sich an der Protestaktion. Auch die Gemeinde Burghaun will sich gegen den geplanten Bau der Windkraftanlagen wehren. "Wir wollen gemeinsam ein weithin sichtbares Zeichen gegen den ungehemmten Ausbau von Windkraftanlagen in unserer Heimat setzen", sagte ein Sprecher der Bürgerinitiative.

Die Bürgerinitiative erklärte weiter: "Aufmerksam haben Anwohner und die Bürgerinitiative die Fläche fest im Blick. In der letzten Februarwoche wurden dort bereits sämtliche Weidebäume gefällt, oft mühsam mit altem Gras und Ästen bedeckt. Seit Anfang März sind von einem Betreiber avifaunistische Gutachten in Auftrag gegeben; der Ornithologe ist seit dem im Einsatz. Es ist bereits ein Auftrag für die Arbeiten an der Elektrik erteilt worden, die Windkraftanlagen noch 2015 anzuschließen. Einige wenige Grundstücksbesitzer haben für den Bau bereits Verträge unterschrieben. Dabei winkt man mit großen Geldbeträgen, die jedoch so nie durchgängig gezahlt werden können, da das Gebiet wegen dem geringen Nutzungsgrad wenig Strom liefern kann.

Weder die Marktgemeinde Burghaun noch die Bevölkerung ist informiert worden. Diese Heimlichtuerei hat einzig das Ziel, die Öffentlichkeit vor vollendete Tatsachen zu stellen. Die Fläche nahe Steinbach ist wegen der Offenlandfläche besonders interesannt, da man keine Rodungszeiten einhalten muss. Hat man deswegen FD_08 erst mit der 2. Offenlegung als Vorranggebiet in Betracht gezogen? Da die Vergütung zum 1. Januar 2016 um sechs Prozent sinkt, wird man alle Register ziehen, den Bau des Windparks so schnell wie möglich noch 2015 beginnen zu lassen", schreibt die Bürgerinitiative. (hhb / pm) +++


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