Das Fleetschlösschen in der Speicherstadt Alle Fotos: Gudrun und Manfred Schmidl

03.12.15 - FULDA/HAMBURG

1. ON-Leserreise mit REISEWELT

Hamburgs Bestes in 24 Stunden: Hafen, St. Pauli, Fischmarkt und WM-Musical

Hamburg in seiner ganzen Vielfalt: die traditionsreiche Freie und Hansestadt mit ihrer zwölfhundertjährigen Geschichte, das „Gesamtkunstwerk“ Hamburg mit seinen berühmten Backsteinbauten an Alster und Elbe, die Prachtstraßen rund um das Rathaus, der Hafen, die Speicherstadt, St. Pauli, Altona und die Elbchaussee präsentierte sich den Gästen aus Osthessen in vorweihnachtlichem Glanz. Am ersten Adventssonntag starteten die Teilnehmer der ersten Leserreise von OSTHESSEN|NEWS in den hohen Norden, um sich ordentlich „durchpüstern“ zu lassen, vor allem aber, um ein weltmeisterliches Musical zu genießen.

Stossen – sie die Tür ...

In dem Musical „Das Wunder von Bern“ trifft eine emotionale Geschichte voller Liebe, Hoffnung und Spannung auf eine sportliche Weltsensation. Das spektakuläre Bühnenbild mit einer eindrucksvollen LED-Wand, stimmungsvollen Effekten und einer atemberaubenden Seiltechnik lässt den Zuschauer authentisch in das Leben der 50er Jahre eintauchen. „Das Wunder von Bern“ handelt von einer Familie, die sich in der Nachkriegszeit wiederfindet, von einer Mannschaft, die durch einen unbändigen Zusammenhalt über sich hinauswächst, und von einem kleinen Jungen mit großen Träumen. Musical-Kunst auf allerhöchstem Niveau verursacht bei den Besuchern Gänsehaut pur und jeder – ob er will oder nicht – wird irgendwo in seiner Emotionalität gepackt.

Auch von hinten ist das ...

 Musicalstadt Hamburg
Die Teilnehmer der ON-Leserreise waren allesamt mehr als begeistert von diesem Musicalereignis und tauschten ihre Eindrücke mit den Reiseteilnehmern aus, die ihre Kurzreise nach Hamburg mit Musicalbesuch direkt bei der Reisewelt Teiser & Hüter GmbH gebucht haben. Diese besuchten die Vorpremiere von „Aladdin“ in der Neuen Flora, „Liebe stirbt nie“ im Stage Operettenhaus auf der Reeperbahn und das Ausnahme-Musical „Der König der Löwen“ im Stage Theater am Hafen. Direkt daneben wurde das Stage Theater an der Elbe gebaut, in dem „Das Wunder von Bern“ Triumpfe feiert. Mit diesem neuen Theater wird der Rang Hamburgs als drittgrößter Musical-Standort der Welt nach New York und London gefestigt.

Gemeinsam viel erleben

 Bernd und Bernd bauen Hamburg um
Genau 24 vollgepackte, erlebnisreiche, vergnügliche und dennoch völlig stressfreie Stunden standen den Osthessen in Hamburg insgesamt zur Verfügung. Reiseleiter Bernd Vogler, dessen Herz schon seit Jahrzehnten für Hamburg schlägt, kennt viele Wege, sich dem faszinierendem Flair der traditionsreichen und doch so modernen Hanse- und Handelsstadt zu nähern. Auch auf engen Wegen, auf denen durch widerrechtlich geparkte Fahrzeuge dem Busfahrer Bernd Pranitz die Weiterfahrt verwehrt wurde oder Barrikaden aus dem Weg geräumt und Backsteine zum Schutz der Reifen verlegt werden sollten. „Wir haben Hamburg umgebaut“, freut sich Bernd Vogler, der die Hansestadt kennt wie seine Westentasche. Hier hat er einige Jahre gelebt, von hier aus stach er in See. Von seinem enormen Wissen über die Stadt, ihre Eigenheiten und ihre Bewohner profitierten die Reiseteilnehmer, die staunten, wie viel man in so kurzer Zeit im wahrsten Sinne des Wortes „erfahren“ kann. Schon die Hinfahrt über die Köhlbrandbrücke mit Panoramablick auf Hamburg wurde zum Erlebnis, für eine Fahrt rund um die Außenalter reichte die Zeit am ersten Tag ebenso wie für einen Blick in das Hamburger Wahrzeichen, die bekannte St. Michaeliskirche, liebevoll Michel genannt.

Die Olympia-Befürworter tragen Trauer

 Butter bei die Fische
Nach der Fahrt zum Fischmarkt, über die Elbchausee mit ihren fantastischen Parkvillen mit Blick auf die Elbe auf der „Butterseite“, mit Blick auf die viel befahrene Straße auf der „Margarinenseite“, einem Stopp an der Elbe nach der nächtlichen Sturmflut in Sichtweite des Airbus-Werkes in Finkenwerder folgte die Hafenrundfahrt, die zu einem gelungenen Hamburg-Aufenthalt unbedingt dazu gehört. Von den Landungsbrücken aus schaukelten am Montag die offensichtlich sturmerprobten Osthessen auf einer Barkasse über die Elbe, vorbei an riesigen Containerschiffen und majestätischen Ozeandampfern. Typisch Hamburg ist auch die historische Speicherstadt mit ihrem weltweit größten zusammenhängenden Komplex an Lagerhäusern, ruhend auf Tausenden von Eichenpfählen und durchzogen von kleinen Wasserläufen, den Fleeten, die ebenfalls durchfahren wurde. Das Hamburg von heute und morgen lässt sich besonders in der HafenCity entdecken, wo eines der größten innerstädtischen Bauprojekte Europas entsteht, das in 15 Jahren vollendet sein soll.

Fischbrötchen satt vor der Hafenrundfahrt

 Sündigste Meile der Welt
Bereits am Sonntag bot sich wegen der ruhigen Verkehrslage auf der einen Kilometer langen Straße eine gaaanz langsame Fahrt über die Reeperbahn an mit der Möglichkeit, den „Beatles-Platz“ direkt vor der „Großen Freiheit“, die berühmte Davidwache, die dank „Vorglühen“ umsatzstärkste LIDL-Filiale Deutschlands und – jetzt wird es interessant - viele einschlägige Geschäfte und Laufhäuser, Puffs und Bordelle Clubs von außen zu sehen. „Ihr alle seid sicher mehr kulturinteressiert statt sündig“, mutmaßte Bernd Vogler. Von wegen. Zumindest den erotischen „Santa-Pauli“-Weihnachtsmarkt haben viele Reiseteilnehmer spätabends vor der Rückkehr ins nahe gelegene Ibis Hotel St. Pauli Messe besucht, in dem nach einer kurzen Nacht ein leckeres Frühstücksbuffet für den zweiten Tag stärkte.

 In Hamburg sagt man tschüss …..
Vor der Heimreise führte Bernd Vogler seine Reisegruppe noch in das Hamburger Rathaus, das Sitz der Bürgerschaft und des Senats ist. Sie regieren eine Stadt voller Merkwürdigkeiten. So fährt die U-Bahn über der Erde, die S-Bahn jedoch unter der Erde, in der Medienstadt schlechthin erscheint die Morgenpost abends und das Hamburger Abendblatt morgens. Anschließend blieb bei windigem, aber trockenem Wetter noch Zeit für einen Bummel über den zauberhaften historischen Weihnachtsmarkt auf dem Rathausmarkt oder schnelle Einkäufe in attraktiven Geschäften. Alle Reiseteilnehmer äußerten sich anerkennend über die von der Reisewelt Teiser & Hüter bestens organisierte Stippvisite mit netten Aufmerksamkeiten für Leib und Seele in bewährter Reisewelt-Tradition, die dank Reiseleiter Bernd und Busfahrer Bernd und begeisterungsfähigen Reiseteilnehmern zu einem unvergesslichen Gemeinschaftserlebnis wurde. (Gudrun Schmidl) +++

Bernd Vogler – von Fernweh ...

Die berühmtestes Polizeiwache Deutschlands, die ...

Diesen schicken Hut gibt es ...

Man muss sich nur zu ...

Speicherstadt – hier befindet sich ...

Marco-Polo-Tower – in der obersten ...

Ein städtebauliches Meisterwerk der Neuzeit ...

Die Elbphilharmonie – 13 Mio. ...




Impressum