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08.01.16 - KREIS MKK

POLIZEIREPORT

Zwei Unfallfluchten - Zeugen gesucht - Angestellte auf den Kopf geschlagen

Dieser Polizeireport beinhaltet Informationen und Meldungen der Polizeidienststellen zu Ereignissen im Bereich des Main-Kinzig-Kreises. Die Meldungen werden den ganzen Tag über - soweit neue Infos vorliegen - ergänzt.

Zahlreiche Unfälle durch Straßenglätte im Main-Kinzig-Kreis

Das Polizeipräsidium Südosthessen hatte am Freitagmorgen aufgrund von überfrierender Nässe zahlreiche Unfälle im Main-Kinzig-Kreis zu verzeichnen. Zwischen 6 und 9:30 Uhr sind bei der Einsatzzentrale in Offenbach insgesamt 15 Verkehrsunfälle gemeldet worden. Bei sieben Unfällen wurden Personen verletzt, zum Teil sogar schwer. Die Gesamtschadenshöhe ist nicht bekannt.

WACHENBUCHEN. Mehrfach überschlagen hatte sich ein Auo einer 56-jährigen. Die Fahrerin war gegen 6 Uhr auf der Kreisstraße 872 von Wachenbuchen kommend in Richtung Niederdorfelden gefahren. Aufgrund plötzlich auftretender Straßenglätte war der Pkw dann ins Schlingern geraten. Der Kleinwagen kam von der Straße ab, überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Die Bruchköbelerin musste von der Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit werden. Sie wurde leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht.

NIDDERAU. Auf der Bundesstraße 521 zwischen Nidderau-Eichen und Heldenbergen ist es gegen 8:20 Uhr zu einem Frontalzusammenstoß zwischen zwei hochwertigen Audis gekommen. Die beiden Fahrer (38 und
49 Jahre) wurden dabei schwer verletzt. Der jüngere musste mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus nach Gießen geflogen werden; der ältere kam mit dem Rettungswagen in die Uni-Klinik nach Frankfurt. Die B 521 war für gut zwei Stunden voll gesperrt. Nach ersten Erkenntnissen der 38-jährige Q5-Fahrer in Richtung Eichen unterwegs und in einer leichten Rechtskurve gegen die Schutzplanken geprallt. Von dort aus ist der Audi dann in die Gegenfahrbahn geschleudert worden, so dass es zu einem Frontalzusammenstoß mit einem entgegenkommenden Q5 kam. An beiden SUV entstand Totalschaden. Der Schaden wird auf etwa 70.000 Euro geschätzt.

GRÜNDAU. Straßenglätte und offensichtlich nicht angepasste Geschwindigkeit war auch die Ursache eines Unfalls auf der Landesstraße 3333 im Bereich von Gründau. Dort war gegen 9:10 Uhr eine 71-jährige Autofahrerin von Niedergründau in Richtung Lieblos unterwegs. Kurz nach der Abfahrt zur dortigen Kompostierungsanlage kam der Duster links von der Fahrbahn ab. Das Auto prallte gegen ein Verkehrsschild und einen Leitpfosten. Der Pkw blieb danach auf der rechten Fahrzeugseite liegen. Erst nachdem die Feuerwehr das Fahrzeug aus der unstabilen Lage gebracht hatte, konnte die eingeklemmte Frau aus dem Wagen geborgen werden. Die Gründauerin wurde mit Rückenschmerzen in ein Krankenhaus gefahren. An dem Auto entstand Totalschaden.

BREITENBACH/WALLROTH. Eine 18-jährige Pkw-Fahrerin ist kurz nach 9 Uhr auf der Kreisstraße 956 zwischen Breitenbach und Wallroth verunglückt. Die junge Frau war mit ihrem Auto in einer Rechtskurve von der Fahrbahn abgekommen. Der Pkw hatte sich daraufhin mehrfach überschlagen und blieb auf dem Dach in einem Graben liegen. Die Breitenbacherin wurde anschließend mit dem Rettungswagen in das Krankenhaus nach Schlüchtern gebracht. Der Rettungshubschrauber, der ebenfalls gelandet war, flog anschließend zum nächsten Einsatz.

Zwei Unfallfluchten - Zeugen gesucht

HANAU. Zwei Unfallfluchten im Stadtgebiet beschäftigen derzeit die Hanauer Polizei. Zunächst war am Dienstagabend, zwischen 18:45 Uhr und 19:15 Uhr, ein Ford Mustang auf dem Parkplatz eines Hotels am Kurt-Blaum-Platz im Frontbereich beschädigt worden; die Reparaturkosten werden auf rund 2.000 Euro geschätzt. Der zweite Unfall ereignete sich auf der Herrnstraße. Hier rammte ein unbekannter Autofahrer zwischen Mittwoch, 23 Uhr und Donnerstag, 12:30 Uhr, einen geparkten schwarzen Audi A5. Hier beläuft sich der geschätzte Schaden auf etwa 500 Euro. In beiden Fällen bittet die Polizei mögliche Zeugen, sich auf der Wache am Freiheitsplatz (06181
100-611) zu melden.

Angestellte auf den Kopf geschlagen

ERLENSEE. Eine Frau ist am Donnerstagmorgen von einem Unbekannten in der Langendiebacher Straße in Höhe der Hausnummer 2 überfallen worden. Die 34-Jährige wurde gegen 7:20 Uhr von dem Täter von hinten auf dem Kopf geschlagen, als sie gerade dabei war, die Ladentür von einem Geschäft aufzuschließen. Der Räuber riss anschließend an ihrer Handtasche, die er aber nicht bekommen hatte. Als dann auch noch die Alarmanlage von dem Laden aufheulte, ergriff der etwa 20 Jahre alte, 1,80 Meter große Täter die Flucht. Nach Angaben der Überfallenen trug der schlanke Mann, der ein "eckiges Gesicht" haben soll, eine dunkle Jacke, eine dunkle Jogginghose sowie ein schwarzes Basecap. Weitere Hinweise nimmt die Kriminalpolizei unter der Rufnummer 06181 100-123 entgegen.

Mit Rettungswagen zusammengestoßen

GELNHAUSEN. Keine Verletzten, aber rund 11.000 Euro Sachschaden sind die Bilanz eines Unfalls am Mittwochnachmittag zwischen einem Rettungswagen und einem Pkw. Das Einsatzfahrzeug war gegen 14 Uhr mit Blaulicht und Martinshorn auf der Gelnhäuser Straße in Richtung Hailer unterwegs und fuhr hierbei bei roter Ampel auch über die Kreuzung mit der Straße "Am Sonnenberg". Von dort wollte in diesem Moment eine 24-Jährige aus dem Schwarzwald in die Gelnhäuser Straße abbiegen; der Pkw der jungen Frau krachte in den Rettungswagen. Die Polizei in Gelnhausen bittet Zeugen des Unfalls, sich auf der Wache (06051 827-0) zu melden. +++




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