25.01.16 - HOFBIEBER

Sternennächte

Ho-Bi-Fa Karnevalsgesellschaft feiert bis in die Morgenstunden

Sie sind schon lange kein Geheimtipp mehr, die Sternennächte im Saal Sondergeld in Hofbieber. Und so fanden sich an den vergangenen beiden Wochenenden zahlreiche Zuschauer aus Nah und Fern im „Wohnzimmer“ der HoBiFa ein und erwarteten gespannt das bunte Programm. Nach der Begrüßung durch den Sitzungspräsidenten Uwe Trapp sang Exprinzessin Sara Sondergeld, die „Stimme der Rhön“ das Eröffnungslied und dann war es auch schon soweit: Zu den rhythmischen Klängen des Trommel- und Fanfarenzuges unter der Stabführung von Patricia Quanz marschierten über 150 Aktive mit ihrem Prinzen Stefan LV von Vieh und Feld und Prinzessin Carina XXXVIII, den Ministern Thomas Frohnapfel und Ronny Helmer und dem bezaubernden Prinzenmariechen Lisa-Marie Kohlhoff in den voll besetzten Saal ein.

Prinz Stefan und Prinzessin Carina begrüßten das närrische Publikum und freuten sich darauf, die Sternennacht einmal aus einem anderen Blickwinkel zu sehen. Sie nahmen Platz auf dem roten Thron der HoBiFa, und dann war die Bühne frei für eine abwechslungsreiche Show. Die Minis (Leitung: Antonia und Paulina Bayer) präsentierten als kleinste Showtanzgruppe des Vereins einen Westerntanz. Die Grashüpfer (Leitung: Corinna Mostertz und Andrea Hosenfeld) nahmen zur Belustigung der Zuschauer wieder die Aktiven und besonders den Elferrat mit witzigen Sprüchen auf die Schippe. Ein Hingucker waren auch diesmal wieder die Sternschnuppen (Leitung: Katja und Julia Helfrich), die mit einem schwungvollen Gardetanz überzeugten. In den Umbauphasen unterhielten die drei Sitzungspräsidenten Uwe Trapp, Thorsten Beck und Jürgen Werner mit ihrer Einlage „Schlag den Bauern“.

Zu einem Klassentreffen hatte die Frauengruppe geladen und ließ die Zeit von der heutigen Smartphone-Jugend über die Charleston-Welle, Dick und Doof, das „Wunder von Bern“ bis ABBA in bunten Bildern Revue passieren. Die Teenis (Leitung: Luise Scholz) präsentierten unter dem Beifall der Zuschauer ihren Gardetanz. Eine Überraschung bot die Gesangseinlage von Marlon Etzel und Jürgen Werner als Sido und Burani. Als Taucher berichtete Andreas Mihm von seinem Ausflug unter Wasser in die sagenhafte Stadt Atlantis und zeigte mit Unterstützung seiner Tochter Steffi viele Dinge, die ins Wasser geworfen wurden.

Nach der Aufforderung des Sitzungspräsidenten: „Tanz, Mariechen, tanz!“ trat Prinzenmariechen Lisa-Marie Kohlhoff in den Lichterglanz und präsentierte den Zuschauern ihren Mariechentanz. Für schallendes Gelächter sorgte der mit viel Engagement einstudierte Beitrag des Elferrats, der aus dem Kuhstall des Prinzen und von seiner prämierten 100.000 Liter-Kuh Frieda berichtete. Die Tanzgarde stellte ihr Können unter Beweis und erhielt für ihren Gardetanz viel Beifall. Mit Lachtränen in den Augen verfolgten die Zuschauer den Auftritt von Matthias Mihm. Endlich wieder einmal in Hofbieber in der Bütt berichtete er als entlaufener Nuronaraner mit Unterstützung seines Dödi Tamara Mihm über seine Erfahrungen mit dem Seniorenheim, in der Arztpraxis und mit Pfarrer Pasenow, dem er seinen Raben Troubadix entführt hatte. Den Ausmarsch zu dem Pladde Stoarn – Ohrwurm „Der Pedder und die Död“ begleitete das Publikum mit schallendem Beifall. Die Showtanzgruppe Slowmotions zeigte eine Persiflage zum Thema „vom Bettler zum Millionär“.

Der „Bauer von Foll“ Hans Villmar kam diesmal mit Kinderwagen und berichtete begeistert von seinen Erfahrungen als Neu-Opa und anderen Lebensweisheiten. Mit viel Schwung wirbelte die Nachwuchstanzgarde (Leitung: Jenny Degenhardt und Natalia Bukel) über die Bühne und begeisterte das Publikum mit ihrem Tanz. Als erster „Rhöner Wanderzirkus“ unterhielt der Bunte Haufen in einer witzigen Show mit Zauberer, sprechenden Tieren und zauberhaften Ballerinas. Auf dem Höhepunkt war die Stimmung im Saal, als die „Kickerdales“ mit ihrem akrobatischen Tanz zum Thema DDR die Bühne zum Beben brachten. Und dann war es wieder „zu Ende, das schöne Spiel“ und zum Finale schunkelten alle Aktiven auf der Bühne zum Hofbieberer Fastnachtsschlager „Es ist schön, es ist schön, bei der Ho-Bi-Fa zu sein“. Nach dem Ehrentanz des Prinzenpaares war die Bühne frei und mit dem „Duo Malibu“ wurde anschließend bis in die späten Nachtstunden das Tanzbein geschwungen. +++





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