IDM-Geschäftsführerin Christiane Kersting (von links), Thomas Ruckel, Ideenmanager im Werk Werra, der Geehrte Maik Hopfeld und K+S-Konzernideenmanager Markus Bock.

10.03.16 - PHILIPPSTHAL

Ehrung für Mitarbeiter des Werks Werra

Maik HOPFELD als beste Führungskraft ausgezeichnet

Tolle Anerkennung für Maik Hopfeld: Das Deutsche Institut für Ideen- und Innovationsmanagement GmbH (IDM) hat den Mitarbeiter des Werks Werra der K+S KALI GmbH mit dem Ideenmanagement-Award ausgezeichnet. Der Elektroreviersteiger in der Grube Hattorf/Wintershall belegte in der Kategorie beste Führungskraft den ersten Platz.

Besonders lobte das IDM, dass der 42-Jährige seine Mitarbeiter nicht nur motiviert, sich mit vielen Ideen einzubringen, sondern ihnen zu den Vorschlägen auch sehr zeitnah Rückmeldungen gibt und diese umsetzt.
Belegt wurde Hopfelds Engagement mit eindrucksvollen Zahlen in der Laudatio: „In seinem Verantwortungsbereich beteiligen sich 80 Prozent der Mitarbeiter mit durchschnittlich 2,2 Ideen pro Jahr. Auch die Qualität stimmt: 81 Prozent der Ideen werden in durchschnittlich 13 Tagen umgesetzt und haben einen Nutzen von 2700 Euro pro Jahr.“

Wie Hopfeld den Gedanken des Kontinuierlichen Verbesserungsprozesses (KVP) im Alltag lebt, bezeichnet Markus Bock, Konzernideenmanager in der K+S Gruppe, als vorbildlich: „Maik Hopfeld holt die Ideen seiner Mitarbeiter aktiv ab und bringt ihnen dadurch besondere Wertschätzung entgegen. Aus einer so praktizierten, guten Kommunikationskultur entstehen viele Ideen, die Prozesse, Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz helfen zu verbessern.“ Dieses Engagement sei hervgorzuheben, weil die Anforderungen unter Tage in 700 Meter Tiefe hoch sind. In diesem Umfeld sorge Hopfeld für ein gutes Umfeld für seine Mitarbeiter.

Über das Geheimnis seines Erfolgs sagt Hopfeld: „Wichtig ist eine gute Kommunikation, Lob und Wertschätzung des Mitarbeiters, aber auch die Pflege des Teamworks – frei nach dem Motto: Zusammen sind wir stark.“ Dazu gehört aus seiner Sicht eine gesunde Portion Bodenständigkeit: „Als Führungskraft sollte man immer Mensch bleiben und auch selbst Fehler eingestehen.“ Seit Einführung des Ideenmanagements bei K+S im Jahr 2005 ist Maik Hopfeld Mitglied im KVP-Kernteam im Elektrobetrieb unter Tage. Seit 2013 ist er dort Schriftführer und seit Herbst 2015 als motivierender Teamsprecher tätig.

Freude über das gute Abschneiden von Maik Hopfeld herrscht auch bei der K+S KALI GmbH: „Führungskräfte nehmen beim Ideenmanagement eine entscheidende Rolle ein“, betont Geschäftsführer Dr. Rainer Gerling. „Herr Hopfeld macht einen hervorragenden Job. Kurze Bearbeitungszeiten, eine aktive Kommunikation mit seinen Mitarbeitern und der hohe Anteil berechneter Ideen haben Vorbildcharakter.“ Das Ideenmanagement ist ein wichtiger Bestandteil der Unternehmenskultur bei K+S, bei dem sich alle Mitarbeiter mit ihrem Wissen und ihrer Kreativität einbringen können. Im KVP wird den Mitarbeitern Wertschätzung und Anerkennung entgegen gebracht, die Zusammenarbeit verbessert und Motivation gefördert, heißt es in der Pressemitteilung.

Im Jahr 2015 wurden insgesamt rund 14.600 Ideen eingereicht. Diese hätten zahlreiche Verbesserungen bei Arbeitsprozessen oder im Umwelt- und Unfallschutz gebracht und zu nachhaltigen Einsparungen in Rekordhöhe von 6,5 Millionen Euro geführt. Einen großen Anteil zu diesem Erfolg steuerten die Mitarbeiter des Werks Werra bei. Auf sie entfielen im vorigen Jahr etwa 6.300 Ideen mit Einsparungen von 4,5 Millionen Euro.

„Im Werk Werra nutzen wir das Ideenmanagement gern und bringen bei verschiedenen Themen das fundierte Wissen, die Erfahrung und Kreativität der Mitarbeiter zum Wohle des Unternehmens ein“, berichtet Werksleiter Roland Keidel. „Das Ideenmanagement trägt zur Wirtschaftlichkeit unseres Werkes bei und fördert die Unternehmenskultur. Vorgesetzte wie Maik Hopfeld leisten hier einen wichtigen Beitrag.“ +++




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