Ab Montag sollen hier die Busse stillstehen.... -

FULDAProbleme für Schüler und Berufspendler

ver.di bestreikt ab Montag für zwei Tage private Linienbusse

05.01.17 - Die Dienstleistungs-Gewerkschaft ver.di hat für den kommenden Montag hessenweit etwa 80 Prozent der Beschäftigten von privaten Busunternehmen - die im Landesverband Hessischer Omnibusunternehmen (LHO) organisiert sind - zum Streik aufgerufen. Betroffen davon sind auch Unternehmen aus Fulda, Hanau, Maintal sowie dem Main-Kinzig-Kreis. Zu den betroffenen Mitgliedsbetriebe gehören unter anderem die Hanauer Fahrergesellschaft mbH, RhönEnergie Fulda GmbH, VGF Region Fulda GmbH, Stadtwerke Maintal und Regionalverkehr Main-Kinzig. Dieser "Bus-Streik" wird vor allem die Schüler treffen, die nach dem Weihnachtsferien wieder zur Schule müssen - aber auch die zahlreichen Buspendler. Zunächst sind zwei Streiktage angesetzt. Laut ver.di hat sich der Streiktermin "aus dem Verhandlungsablauf" ergeben und habe "keinen strategischen Hintergrund".

Die Tarifkommission der Gewerkschaft ver.di hatte nach eigenen Angaben Ende vergangenen Jahres ein Arbeitgeberangebot des privaten Busverkehrsverbands als völlig unzureichend zurückgewiesen und die Verhandlungen für gescheitert erklärt. Bei den turnusmäßigen Verhandlungen geht es um einen Entgelttarifvertrag sowie den um den Manteltarifvertrag. Aus Sicht von ver.di sind besonders die Punkte Ecklohn, Urlaubsanspruch und betriebliche Altersversorgung strittig. „Hier liegen unsere Vorstellungen meilenweit auseinander. Wir fordern die Arbeitgeber jetzt auf, deutlich nachzubessern. Es kann nicht sein, dass die Beschäftigten Vollzeit arbeiten und trotzdem auf staatliche Zuschüsse angewiesen sind. Das werden wir nicht hinnehmen“, sagt ver.di-Streikleiter Jochen Koppel und fügt an: „Der Beruf des Busfahrers muss gesellschaftlich und was die Bezahlung anbelangt, endlich wieder den Stellenwert bekommen, den er verdient.“

ver.di fordert eine stufenweise Erhöhung des Lohns bis auf 13,50 Euro die Stunde bei einer Laufzeit bis Juni 2018. Die Arbeitgeber wollen eine Laufzeit bis Ende 2018 und bieten insgesamt nur einen Anstieg des Lohns auf bis 12,65 Euro. Derzeit beträgt der Stundenlohn zwölf Euro. Die Pausenregelungen sollen verbessert werden. Dies bedeutet, dass es keine Abzüge beim Wenden oder bei Standzeiten geben darf. Es soll nur noch ein maximaler Pausenabzug von 30 Minuten am Tag erfolgen. Bei Dienstlängen unter 5,5 Stunden soll generell gar kein Pausenabzug stattfinden. Darüber hinaus fordert ver.di einen zusätzlichen Urlaubstag für alle Beschäftigten ab dem 1. Januar 2017.  +++


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