Sabine Leidig - Foto: privat

08.01.17 - REGION

Mit klarer Mehrheit gewählt

Sabine Leidig ist Direktkandidatin der LINKEN im Wahlkreis 169

Am vergangenen Freitag fand in Sontra die gemeinsame Mitgliederversammlung der Kreisverbände Werra-Meißner und Hersfeld-Rotenburg der LINKEN zur Nominierung der Direktandidatin oder des Direktkandidaten zur Bundestagswahl 2017 statt. Gewählt wurde Sabine Leidig, ausgestattet mit großer Zustimmung (95 Prozent) und einem großen Vertrauensbeweis durch die Mitglieder.

Leidig ist der Region bereits verbunden. Seit 2010 unterhält sie ein Abgeordnetenbüro in der Lullusstadt Bad Hersfeld. Sabine Leidig war bisher politisch im Main-Kinzig-Kreis verankert, ist aber 2016 nach Kassel umgezogen und in dieser Situation ist es den beiden Kreisverbänden gelungen, sie für eine Direktkandidatur im Wahlkreis 169 zu gewinnen.

"Wir sind sehr froh, mit einer derart profilierten und prominenten Politikerin in den Bundestagswahlkampf zu ziehen und für das Programm und die Vorstellungen der Linken zu werben", erklärt Hartmut Thuleweit, Sprecher des Kreisverbandes der LINKEN Hersfeld-Rotenburg.

Sabine Leidig ist seit 2009 MdB und verkehrspolitische Sprecherin der Fraktion der LINKEN und leitet dort die Projektgruppe für sozialökölogischen Umbau. Sie stammt aus Heidelberg, war 13 Jahre als Biolaborantin am Deutschen Krebsforschungszentrum beschäftigt und hat in dieser Zeit ihr gesellschaftliches Engagement als Jugendvertreterin und Betriebsrätin begonnen. Seit 1992 war sie hauptamtlich beim DGB Baden-Württemberg beschäftigt, zunächst als Jugendbildungsreferentin und dann als DGB-Regionsvorsitzende. Von 2002 bis 2009 war sie Bundesgeschäftsführerin von ATTAC. Seit 2016 ist sie Mitglied des Bundesvorstandes der LINKEN.

In ihrer Wahlrede betonte Leidig, sie werde selbstverständlich im Wahlkampf die wesentlichen Vorzüge der LINKEN zeigen: konsequente Friedenspartei, für Rüstungsexportverbot und gegen Auslandseinsätze; Partei der Solidarität - gegen Rassismus und für soziale Gerechtigkeit..

Es sei ihr aber auch ein Anliegen Verkehrspolitik zum Thema zu machen. Gerade in der Region mit ihrer großen Belastung als Schnittpunkt mehrerer Autobahnen und Anlieger einer der Hauptgüterbahnlinien für ein zukunftsweisendes und umweltschonendes Verkehrskonzept zu werben. Dies sei nur möglich mit dem Ausbau des öffentlichen Verkehrnetzes. Bei diesem Thema sucht sie den intensiven Kontakt und Austausch mit den betreffenden Menschen vor Ort.

Weiterhin ist es ihr besonders wichtig gegen Niedriglöhne, miese Arbeitsbedingungen und allgemein gegen prekäre Beschäftigung zu streiten. Angesichts der überaus hohen Niedriglohnquote in den beiden Landkreisen und der daraus drohenden Altersarmut sei die Beseitigung dieses gesellschaftlichen Missstandes besonders dringend. Darüber hinaus will unsere Direktkandidatin ab sofort mit Bürger*innen ins direkte Gespräch kommen, interessante Projekte besuchen und so die Region und die Anliegen ihrer Bewohner besser kennen lernen. +++




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