- Foto: O|N Archiv

HANAUStreik wird ausgedehnt

Gesamter HSB-Busverkehr kommt zum Erliegen

11.01.17 - Die Gewerkschaft ver.di verschärft ab Mittwoch, 11. Januar, ihren Busfahrer-Streik. Daher kommt der gesamte Stadtbusverkehr in Hanau zum Erliegen. War bisher allein die Hanau Fahrer Gesellschaft (HFG) bestreikt, legen nun auch die HSB-Beschäftigten am Steuer die Arbeit nieder.

Die HFG ist eine Unternehmenstochter der HSB. Bei der HFG sind 66 städtische Busfahrer in Hanau beschäftigt, bei der HSB mit eigenem Tarifvertrag Nahverkehr sind es 47. Hanaus Stadtrat Andreas Kowol appelliert an die Tarifpartner, den Landesverband Hessischer Omnibusunternehmer (LHO) und die Gewerkschaft ver.di, „sich schnellstmöglich am Verhandlungstisch zu einigen“.

Er habe „großes Verständnis“ für die Arbeitnehmerforderungen im Rahmen des neu zu verhandelnden Entgelt- und Manteltarifvertrags. Jedoch gebe er zu bedenken, dass der bei der HFG geltende Haustarif die Busfahrer bereits seit Jahren besser stelle als auf üblichem LHO-Niveau. Von daher hoffe er, dass ver.di „Hanau und seine Fahrgäste nicht für den besseren Haustarif bestraft“ würden. Freilich sollten „auch bei einem Arbeitskampf die Buskunden nicht völlig außer acht gelassen werden“, so Kowols Appell an die Streikenden.

Als Ersatzangebot für bestreikte Buslinien weist Kowol auf das Schienennetz und die Bahnhöfe im Stadtgebiet hin. Bahnlinien werden nicht bestreikt. „Bei acht Bahnhöfen und sechs Bahnlinien im Stadtgebiet von Hanau sind einige Ziele auch per Bahn erreichbar“, so der Hinweis des Verkehrsdezernenten. +++




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