Birgit Kömpel und Ricarda Steinbach (r.) -

FULDA Point Alpha noch bekannter machen

Gedenkstätten-Direktorin Ricarda Steinbach zu Besuch bei Birgit Kömpel

02.02.17 - Gemeinsam Ziele erarbeiten, neue Projekte vorantreiben, sich kennenlernen: Das waren die Ziele des Treffens zwischen Ricarda Steinbach, Direktorin der Gedenkstätte Point Alpha, und der Bundestagsabgeordneten Birgit Kömpel (SPD) im Fuldaer Wahlkreisbüro. „Wir bitten um Unterstützung. Wir sind in der Region bekannt, aber nicht darüber hinaus“, erklärte Steinbach, die das Amt der Direktorin im Sommer des vergangenen Jahres übernommen hatte.

Gerne möchte Steinbach die jährliche Besucherzahl um 20 Prozent erhöhen. „Dabei müssen wir Themen setzen, die die Menschen animieren, regelmäßig zu Point Alpha nach Rasdorf zu kommen“, sagte Steinbach. So soll im Sommer dieses Jahres eine Ausstellung zum einstigen Alltagsleben der US-Soldaten in Osthessen eröffnet werden.
„Ich werde im Wahlkreis und auch sicher in Berlin Werbung für Point Alpha machen“, versprach Birgit Kömpel, die sich auch um Fördermittel kümmern will.

Point Alpha sei für Menschen allen Alters ein wichtiger Ort, um Zeitgeschichte zu erfahren. Kömpel schlug Steinbach weitere Themen vor, die von Point Alpha besetzt werden könnten: „Flucht und Vertreibung nach dem Krieg“ sowie „starke Frauen im Widerstand“. „Wir müssen viel mehr die Schulen dazu animieren, Point Alpha zu besuchen, um sich mit der Geschichte auseinanderzusetzen“, sagte die SPD-Politikerin. Gerade eine Ausstellung zum Thema Flucht und Vertreibung könne jungen Leuten deutlich machen, was Menschen auch heute auf sich nehmen würden, um vor Krieg, Elend und Hass zu entfliehen.

Weitere Themen des Gesprächs waren die ersten Tage des US-Präsidenten Donald Trump. „Ich beobachte noch, bin aber bei all seinen fragwürdigen Entscheidungen noch immer sehr gelassen“, erklärte Ricarda Steinbach, während Birgit Kömpel das Einreiseverbot für Menschen aus sieben muslimischen Ländern, den Mauerbau Richtung Mexiko und die Entlassung der kommissarischen Justizministerin Sally Yates kritischer sah.

Auch die Nominierung des SPD-Kanzlerkandidaten war Thema: „Martin Schulz berührt die Seelen der Sozialdemokraten. Es herrscht Aufbruchsstimmung, unsere Leute haben Lust auf Wahlkampf“, berichtete Birgit Kömpel. Und auch Ricarda Steinbach schaut gespannt auf die Zeit vor der Bundestagswahl.

Zum Abschied überreichte Birgit Kömpel einen Druck der Briefmarke „25 Jahre Deutsche Einheit“ an Ricarda Steinbach. Die Gedenkstätten-Direktorin und die Bundestagsabgeordnete waren sich einig, dass die Ziele des Gesprächs erreicht worden waren. Auf ein Wiedersehen freuen sich beide.


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