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12.02.17 - FULDA

Fünfstündiges Programm für Lachmuskeln

Große Narrensitzung des FFCK – Kolpinghaus erstrahlt in Lila-Grün

Der Fuldaer Freizeit- und Carneval Klub erweckte am Samstag die Bühne im Kolpinghaus zum Leben. Schon zu Beginn erstrahlte alles in den Vereinsfarben Grün und Lila, als Hofmarschall Wolfgang XXVII. der fidele Musikus (Wolfgang Klüh), seine Adjutanten Tochter Karolina Klüh und Carsten Schreiner und das gesamte Gefolge einmarschierten.

Gekonnt führten die Sitzungspräsidenten Thomas Müller und Michael Schwab durch das Programm. Traditionell wurden einige Ehrengäste zum Programmstart begrüßt. Auch Stadtbaurat Daniel Schreiner, der Ehrenvorsitzende Helmut Hohmann, Bundestagsabgeordnete Birgit Kömpel und einige Ex-Hofmarschalle ließen sich von dem Programm der Spitzenklasse begeistern.

Vor allem die Lachmuskeln der Narren wurden in dem rund fünfstündigen Programm strapaziert. Protokoller Peter Chmiel sprach über die Bundespolitik und haute einige Witze raus. Auch Gardeinspekteur Volker Rippert gab als "Prübelsmänni" mit seiner Handpuppe „Otto vom Wurmloch“ sein Können zum Besten. Er machte den Eindruck, als sei er bei Comedian, Puppenspieler und Bauchredner Sascha Grammel in der Lehre gewesen. Auch Waltraud und Mariechen (Elli Leinweber und Dorothea Welpott) kamen super an. Die zwei Damen plauderten humorvoll über Gott und die Welt. Krönender Abschluss war garantiert der "Milsehannes" Florian Lauer. Jeder kennt die Rhön und jeder kennt Kleinsassen und die Milseburg. Doch wer weiß schon, dass neben dem Riesen Mils auch sein kleiner Bruder Milsehannes begraben liegt? Mit ausgereiften Sprüchen und lustigen Liedern brachte der Milsehannes das Publikum zum Grölen.

Stimmungsvoll ging es auch bei den Stadtstreichern von Foll zu. Fünf Musiker trällerten witzige Geschichten des Fuldischen Stadtgeschehens. Musikalisch ging es bei einem kurzen Sketch von Hofmarschalls Wolfgang Klüh und seinem Adjutanten Carsten Schreiner weiter. Mit Gesang und Gitarre begeisterten sie ihr Publikum.

An Tänzen fehlte es auf der Narrensitzung natürlich auch nicht. Den Anfang machten die kleinen Sternschnuppen mit ihrem Tanz „Back tot he 80th“. Für Staunen sorgten einmal mehr die fliegenden Beine der Junioren- und Tanzgarde. In die Welt von „Die Schöne und das Biest“ entführte die Showtanzgruppe. Den Orient brachten die Sterne mit „1001 Nacht“ auf die Bühne. Mit Schwarzlicht ließen sie auf der Bühne ein Kamel, einen Sandsturm, einen fliegenden Teppich und vieles mehr zum Leben erwecken. Ein Brüller war auch in diesem Jahr der Auftritt der Killergirls. Die Männertanzgruppe steht seit jeher für Grazie, Anmut, Eleganz und vor allem Synchronität (aber nur jeder für sich selbst). In ihrem Tanz präsentierten sie das Spielzeug im Wandel der Zeit und schwangen als Aufziehpuppe, Zinnsoldat und Super Mario das Tanzbein.

Während die einen Tänzer mit ihrem Können glänzten, hieß es für andere Abschied nehmen von der Showbühne. Nach 44 Jahren war am Samstag für die Hopsaliesen nun endgültig Schluss. Schon in 2016 standen die Damen ein letztes Mal auf der Bühne und haben sich in die Herzen des Publikums getanzt. Nun ging die Ära, die 1972 begann, zu ende. Verabschiedet wurden Helga Bernhard, Ex-HM Elisabeth Hauswirth, Ex-HM Annette Hildebrecht, Anja Preis und Ex-HM Christa Schneider.

Sehen Sie nachfolgende eine große Bilderserie unseres Fotografen Heiko Krenn. (Julissa Bär) +++




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