- Fotos: Christian P. Stadtfeld

14.02.17 - NEUHOF

Linden sind gefällt

Der Ausbau des Zollweges in Neuhofs Zentrum steht bevor

Nachdem ein Teil des Durchgangsverkehrs durch die Süd- und Westspange den Ortskern entlastet hat, erhält nun der "Zollweg" in zentraler Ortslage in diesem Jahr ein völlig neues Gesicht. Nach Abschluss der Planungsarbeiten und Abstimmung mit vielen Beteiligten soll die Maßnahme im kommenden Frühjahr mit umfangreichen Kanal- und Wasserleitungsbauarbeiten starten. Auch der sich daran anschließende Straßenausbau wurde in mehreren Sitzungen der gemeindlichen Gremien und mit den betroffenen Anwohnern und Gewerbetreibenden in den Anliegerversammlungen ausgiebig besprochen. Hier galt es, die verschiedenen Interessen unter einen Hut zu bringen. Herausgekommen ist eine Lösung, die eine Fahrbahn mit einer durchgängigen Breite von 6,50 Meter und einen breiteren Gehweg mit Grünstreifen und Sitzgelegenheiten auf der südlichen Straßenseite vorsieht.

Die Übergänge der Gehwege werden soweit abgesenkt, dass eine durchgängige Nutzung auch für gehbehinderte Menschen (Rollstuhl, Rollator) und Menschen mit Kinderwagen problemlos möglich wird. Die vorhandene Fußgängerampel vor der Schlossschule und die beiden Querungshilfen vor dem Bankgebäude und dem Cafe-Backparadies bleiben bestehen und werden dem neuen Bestand angepasst. Auch sind Verbesserungen an der Straßenbeleuchtung vorgesehen. Künftig werden beidseitige Straßenlampen für eine bessere Ausleuchtung und somit für mehr Verkehrssicherheit im Zollweg sorgen.

Der Zustand des vorhandenen Baumbestandes wurde im Vorfeld durch einen Baumsachverständigen ausgiebig untersucht. Danach wird der Allgemeinzustand eines Großteiles der Bäume als "mäßig bis schlecht, mit bedeutsamen Schäden und Mängeln größeren Ausmaßes" attestiert. Bis auf wenige Ausnahmen mussten diese Bäume deshalb entfernt werden. Als Ersatz ist eine alleenartige Neubepflanzung mit standortgerechten Bäumen vorgesehen. Um sicher zu stellen, dass die neu zu pflanzenden Bäume künftig eine bessere Entwicklungschance haben, werden die Pflanzbereiche vergrößert, im Wurzelbereich spezielle Substrate eingebaut und Wurzelsperren zum Schutz der Versorgungs- und Entsorgungsanlagen eingebaut. Die untere Naturschutzbehörde wurde in das Vorhaben mit eingebunden.

Die erforderlichen Baumfällarbeiten werden durch den gemeindlichen Bauhof ausgeführt und müssen aus naturschutzrechtlichen Gründen bis Ende Februar abgeschlossen sein. Hierfür ist es unumgänglich, dass der Zollweg zeitweise voll und im überwiegenden Teil der Ausbaustrecke unter Ampelregelung halbseitig gesperrt werden muss. Vorgesehen ist, die Straße etwa ab Mitte Februar auf zwei aufeinanderfolgenden Tagen in der Zeit von 9:15 bis 11:30 Uhr voll zu sperren. Ein fester Termin kann jedoch nicht genannt werden, weil die Bauhofmitarbeiter witterungsbedingt nach Bedarf vorrangig den Winterdienstverpflichtungen nachkommen müssen. Eine Umleitung über die Hanauer Straße und die Frankfurter Straße wird eingerichtet. Um keine Stolpergefahren zu produzieren, werden die zu fällenden Bäume aus Sicherheitsgründen zunächst in einer Höhe von ca. 1,10 Metern gekappt. Die verbleibenden Stümpfe werden mit rot-weißem Absperrband abgesichert und erst später im Zuge der Ausbauarbeiten samt Wurzelteller entfernt. (pm) +++




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