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FULDANächster Versuch

Heimattiergartenverein stellt erneuten Antrag auf Wiedereröffnung

15.02.17 - Neues aus dem Heimattiergarten: Die Vereinsmitglieder haben am gestrigen Montagmittag einen erneuten Antrag auf Wiedereröffnung beim Fachamt für Veterinärwesen gestellt. Das bestätigte der Pressesprecher des Landkreises, Stefan Waldmann, auf Anfrage von OSTHESSEN|NEWS. Wie lange dieser nun geprüft werde, könne er nicht voraussagen. Er rechnet allerdings mit mindestens zwei Wochen. "Der Antrag ist sehr umfangreich."

Der Heimattiergarten im Fuldaer Stadtteil Neuenberg musste im Mai vergangenen Jahres seine Pforten für den Publikumsverkehr schließen. Das Veterinäramt hatte eine Reihe von Dingen bemängelt:  Verletzungsgefahr für die Tiere, Morast in den Gehegen, fehlende Angaben im Bestandsbuch für Arzneimittel ... Die Liste war lang. Den Vereinsmitgliedern blieb nichts anderes übrig, als sie Punkt für Punkt abzuarbeiten und alle Mängel zu beseitigen.

Die Hoffnung, diese beseitigt zu haben, regte sich beim Vorsitzenden des Heimattiergarten-Vereins, Peter Weber, bereits im September. Es wurde sogar zu einem Pressetermin geladen, bei dem ein neues Konzept und die Ziele des Vereins bekanntgegeben werden sollten. Doch dieser wurde kurze Zeit später abgesagt. Aus dem Plan, den Publikumsverkehr zum Start der Ferien wieder zuzulassen, wurde nichts.

Dr. Stephan Kraus vom Veterinäramt fehlten einige Unterlagen, die er für eine Erlaubnis zur Wiedereröffnung benötigte: "Leider ist der Antrag noch nicht vollständig, und verschiedene Unterlagen müssen seitens des Heimattiergarten-Vereins nachgereicht werden", hieß es. Nun haben die Mitglieder des Heimattiergarten-Vereins einen erneuten Antrag gestellt. Ob dieser nun vollständig ist und alle Mängel behoben wurden, muss noch geprüft werden.

Sollte es nicht so sein, stehen die Mitglieder vor einem gewaltigen Problem: Um den Tieren weiter Futter zu kaufen und die Gehege in Stand zu halten, ist der Verein auf die Eintrittsgelder angewiesen. Vor einem knappen Jahr sagte Weber bereits, dass die Vereinskasse immer mehr schrumpfe und die Mitglieder selbst tief in die Tasche greifen müssten. Für gewöhnlich finanziert der Heimattiergarten mit den Eintrittsgeldern das Futter für die Tiere. Ungefähr 3.000 Euro werden dafür jeden Monat benötigt. Geld, das in den vergangenen Wochen nicht zur Verfügung stand. (Suria Reiche) +++




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