An der Landstraße zwischen den Schlitzer Stadtteilen Rimbach und Ober-Wegfurth soll ein Gewerbegebiet entstehen - Foto: Hans-Hubertus Braune

SCHLITZNeues Gewerbegebiet entsteht

Logistikunternehmen will sich bei Rimbach auf Zehn-Hektar-Gelände ansiedeln

17.02.17 - Die Stadt Schlitz beabsichtigt, zwischen Rimbach und Ober-Wegfurth ein circa zehn Hektar großes Gewerbegebiet auszuweisen. Dazu wurden durch den am 20. September in der Stadtverordnetenversammlung gefassten Aufstellungsbeschluss und die damit parallel einhergehende Änderung des Flächennutzungsplanes die planungsrechtlichen Voraussetzungen geschaffen, teilte die Stadt Schlitz in einer Pressemeldung mit. Das vorhandene Gewerbegebiet in Fraurombach sei bis auf eine kleine Fläche, für die es allerdings auch eine Option gibt, nahezu vollständig belegt. Dies sei eine erfreuliche Entwicklung, die Firmen in das Schlitzerland gebracht und gehalten habe und damit viele, viele Arbeitsplätze.

Die Suche nach neuen, geeigneten Gewerbegebieten im Schlitzerland gestalte sich äußerst schwierig. Ebene Flächen befinden sich alle in den beiden Flusstälern und würden von daher ausscheiden. Eine größere zusammenhängende Fläche befindet sich hinter Rimbach, Richtung Ober-Wegfurth, links der Landesstraße. Diese Fläche sei zwar auch nicht ganz eben, aber dennoch verkehrsmäßig sowie mit Strom, Glasfaser, Wasser und Abwasser gut erschließbar. Man müsse feststellen, dass es die einzige größere Fläche im Schlitzerland ist, die für die Ausweisung eines Gewerbegebietes in Frage kommt.

Es gebe eine konkrete Anfrage nach sechs Hektar Fläche für die Ansiedlung eines neuen Gewerbebetriebes. Dazu müsse man planungsrechtlich wissen, dass Städte und Gemeinden nur noch Gewerbeflächen ausweisen dürfen, wenn es eine konkrete Nachfrage nach Flächen gibt. Früher hätten die Städte und Gemeinden eine sogenannte Angebotsplanung machen können, was heute nicht mehr gehe.

Ein großes deutsches Logistikunternehmen wolle in Rimbach rund sechs Hektar Fläche kaufen und eine etwa 200 Meter lange Halle für den Umschlag von Gütern bauen. Die genauen betrieblichen Abläufe, die verkehrsmäßige Belastung und die Anzahl der Arbeitsplätze sollen demnächst vorgestellt werden.

Bürgermeister Hans-Jürgen Schäfer erklärte: „Wir werden das ganze Vorhaben der Öffentlichkeit in Kürze vorstellen und zu einer Versammlung in Rimbach einladen.“ „Wir befinden uns in einem harten, erbarmungslosen Wettkampf um Arbeitsplätze und die Ansiedlung von Betrieben“, so Bürgermeister Schäfer, „wenn wir die Entwicklungen in Niederaula, Kirchheim oder Hünfeld beobachten.“

„Hünfeld will“, so der Bürgermeister weiter, „in Michelsrombach 23 Hektar neues Gewerbegebiet ausweisen. Wenn wir nicht abgehängt werden wollen, dann müssen wir, wenn sich schon ein Investor für das Schlitzerland entschieden hat, schnell und entschlossen handeln“, so das Fazit des Bürgermeisters. +++




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