Das Team der Beerenobstgemeinschaft mit der hessischen Umweltministerin bei der Übergabe des Förderbescheids. (Von links nach rechts: Christoph Jestädt, Priska Hinz, Christoph Münker, Herbert Hütsch) -

HOSENFELDFür regionales Engagement geehrt

Umweltministerin Hinz überreicht Förderbescheid an Fruchtkooperation

12.03.17 - Saft, Sirup und Wein aus der Region – das ist das Angebot der Beerenobstgemeinschaft. Für ihr regionales Engagement und ihren Innovationsgeist erhielt die Kooperation Ende Februar Fördergelder durch die hessische Umweltministerin Priska Hinz.

Nicht nur in den Städten, auch auf dem Land entstehen viele gute Ideen für die Zukunft. So auch in der Rhön und im Vogelsberg: Weil die Vermarktung für einzelne Obstbauern immer schwieriger wird, haben elf landwirtschaftliche Familienbetriebe aus Nord- und Osthessen die Kooperationsgemeinschaft Beerenobst Hessen gegründet. Diese setzt sich aus der Beerenobstgemeinschaft Rhön-Vogelsberg und der Biologischen Anbaugemeinschaft zusammen. Gemeinsam mit der Biomanufaktur Elm stellt die Beerenobstgemeinschaft seit 1989 aus regional angebautem Obst hochwertige Produkte wie Saft, Wein, Sekt, Sirup oder Spirituosen her und vertreibt diese unter einem Dach. So können direkt in der Region hochwertige Produkte angeboten werden.

Für ihr Engagement wurde die Vereinigung jetzt durch das hessische Umweltministerium ausgezeichnet und mit einem Förderbeitrag bedacht. "Besonders der ländliche Raum braucht neue und kreative Ideen, um die wirtschaftlichen Strukturen zu erhalten, zu erneuern und aufzubauen“, sagte die hessische Umweltministerin Priska Hinz bei der Übergabe der Förderbescheide Ende Februar in Wiesbaden. Insgesamt vier Initiativen erhielten Bewilligungsbescheide für Fördersummen von insgesamt einer Million Euro. Das Geld stammt aus Landesmitteln sowie aus dem "Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER)“.

"Wir freuen uns sehr über die finanzielle Unterstützung“, sagt Christoph Münker, Geschäftsführer der Beerenobstgemeinschaft Rhön-Vogelsberg. "Mit dem Geld können wir dazu beitragen, die Zukunft unserer landwirtschaftlichen Betriebe hier vor Ort zu sichern und die Menschen der Region weiterhin mit gesunden und leckeren Produkten aus der Region zu versorgen.“ Die Förderung fließt in den Ausbau neuer Vertriebswege und Vermarktungsmöglichkeiten – vor allem in den Außenauftritt: Um konkurrenzfähiger zu werden, wird die Verpackung der Produkte überarbeitet und zeitgemäßer gestaltet. Neben der Qualität der Erzeugnisse, die zum Teil mit viel Handarbeit hergestellt werden, soll auch die regionale Herkunft für den Kunden sichtbarer werden.

"Die meisten Fuldaer kennen uns vom Weihnachtsmarkt und lieben unseren Glühwein Johannisfeuer“, erzählt Christoph Münker. "Die wenigsten aber wissen, dass wir mit zahlreichen anderen Produkten wie Muttersaft, Sekt oder Sirup in vielen Lebensmittel- und Hofläden der Region vertreten sind. Das soll sich jetzt ändern.“ +++




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