- Fotos: Gudrun Schmidl

BAD HERSFELDWeiberkram Mädelsflohmarkt

Schnäppchenparadies Schilde-Halle – weiterer Termin im Mai

14.03.17 - Klamotten, Schuhe, Schmuck, Accessoires, Einzelstücke, Liebgehabtes, längst Vergessenes und vielleicht auch Fehlkäufe wurden am Sonntag beim ersten Weiberkram Mädelsflohmarkt in der Schilde-Halle verkauft und gekauft. Der Andrang von Schnäppchenjägerinnen, Trödelfans und Modeverrückten war riesig, sehr zur Freude von Melanie Schmitz, Ideengeberin von dem Weiberkram Mädelsflohmarkt und inzwischen auch Veranstalterin in Vollzeit. Ihren Job bei einem bekannten Modelabel hat die Modedesignerin gekündigt und die Fronten gewechselt. Gebraucht statt neu – das ist der Gedanke der Nachhaltigkeit, den sie verinnerlicht hat.

Melanie Schmitz freut sich über ...

2009 fing alles an mit ersten Flohmärkten nach ihrem Konzept in rund 200 qm kleinen Hallen in Düsseldorf und Wuppertal.
Ihre Geschäftsidee schlug ein und entwickelte sich stetig weiter. Von Nordrhein-Westfalen aus begann der deutschlandweite Siegeszug des Weiberkram Mädelflohmarktes. Berlin, Mainz, Mannheim und Frankfurt gehörten zu den Stationen und nun Bad Hersfeld. „Ich kannte die Stadt überhaupt nicht“, gesteht Melanie Schmitz, die auf der Suche nach interessanten Locations auf die Schilde-Halle aufmerksam wurde, die für die Präsentation von Vintage-Schätzen, Secondhand-Juwelen und anderen hochwertigen Kostbarkeiten den passenden Rahmen bietet und zum Stöbern und Verweilen einlädt. Melanie Schmitz ist es ein Anliegen, dass sich der Weiberkram Mädelsflohmarkt deutlich von x-beliebigen Trödelmärkten positiv abhebt.

Beim Weiberkram Mädelsflohmarkt wird neben der besonderen ausgewählten Location auch auf ein kühles Bier, heißen Kaffee, leckere Snacks und richtig gute Musik Wert gelegt. Mehrere mobile Umkleidekabinen bieten Blickschutz bei der Anprobe, aufgestellte Liegestühle laden zur Entspannung ein und das kleine, eigens eingerichtete Bistro bietet den Frauen in Shoppinglaune Gelegenheit zur Stärkung. Hier verweilen auch die Herren der Schöpfung, die mitgeschleppt wurden, aber das gemütliche Drumherum mehr schätzen als den Kampf an den Kleiderstangen. Andere, immer willkommene Männer, zeigen dagegen Kampfgeist und stürzen sich mit ihren Mädels ins Gewühl.

Also Augen auf und durch. Es waren tatsächlich vor allem Mädels zwischen 20 und 30 Jahren, die mit geübtem Blick und genauer Vorstellung die Stände abklapperten. Viele kamen im Rudel, berieten sich gegenseitig und freuten sich über jeden Schnapp. Unter das Jungvolk mischten sich aber auch zahlreiche Frauen im mittleren Alter, die auch fündig wurden. Stöbern will gelernt sein. Zwischen Alltagskleidung in gängigen Größen versteckten sich Schätze bekannter Designer, rote hochhackige Pumps, auffallend schöner Schmuck, Abendkleider, sexy Mieder, Hüte, Sonnenbrillen und vieles mehr. Hochwertige Lederhandtaschen wechselten schon für zehn Euro die Besitzerin. Aber auch liebevoll dekorative Kleinigkeiten und Bücher wurden an die Frau gebracht. Von privat für privat ist die Devise, die den Erfolg ausmacht. „Rund 90 % der Standbetreiber kommen aus der jeweiligen Region“, erklärt Melanie Schmitz. Die meisten Stände präsentierten sich ansprechend bestückt, aufgeräumt und hübsch dekoriert. Da war es nicht verwunderlich, dass die mitgebrachten Taschen und Beutel schnell und prall gefüllt waren.

Für alle, die den ersten Weiberkram Mädelsflohmarkt in Bad Hersfeld verpasst haben, gibt es eine gute Nachricht. Bereits am 07. Mai 2017 wird die Schilde-Halle wieder zu einem Schnäppchenparadies. Wer sich um eine Standfläche bewerben will, kann sich unter www.weiberkram.org informieren. Der Eintritt für Besucherinnen und Besucher beträgt drei Euro. Kinder bis zwölf Jahre sind frei, für die Kleinen ist es aber auch kein großes Vergnügen. (Gudrun Schmidl) +++





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