Peter Kinold: "Fulda hat sich für uns zu einem wichtigen Standort entwickelt." - Fotos: Julius Böhm

FULDAIm Gespräch mit O|N

Messe-Macher Peter Kinold über Erfolg, die RETTmobil & den Standort Fulda

15.03.17 - "Fulda hat sich für uns zu einem wichtigen Standort entwickelt", sagt Peter Kinold, Geschäftsführer der Kinold-Ausstellungsgesellschaft und Organisator der Trendmesse. Im Gespräch mit OSTHESSEN|NEWS hat der 58-Jährige über das Engagement in der Domstadt, den Messestandort Fulda und die Zukunft der Trendmesse gesprochen.

Im Gespräch mit O|N-Journalist Christian ...

Vor fünf Jahren hatte sich Kinold auf die Herausforderung und das Abenteuer "Trendmesse in Fulda", wie er selbst sagt, eingelassen. Heute blickt er stolz zurück. "Die Kreishandwerkerschaft ist ein starker Partner hier vor Ort. Wir sind von Jahr zu Jahr besser geworden, haben immer wieder neue Ideen und Konzepte umgesetzt und entwickelt. Mittlerweile erwirtschaften wir einen Überschuss. Die Trendmesse mit den Schwerpunkten Handwerk und Bau ist auf dem richtigen Weg." Mit dem überdachten Freigelände sei man bundesweit einzigartig unterwegs. "Alle Befürchtungen, das wirke sich negativ aus, haben sich nicht bestätigt."

Bis zu acht Messen veranstaltet die Kinold-Messen pro Jahr. Fulda ist dabei der nördlichste Veranstaltungsort. Erst vor wenigen Wochen hat der Messe-Macher aus Lindau am Bodensee die Ulmer Ausstellungs GmbH übernommen. "Wir expandieren vor allem im Süden Deutschlands", so Kinold. Mit Blick auf Fulda sagt er: "Der Standort ist attraktiv, die Stadt hat eine hohe Wirtschaftskraft. Fulda ist voll im drive. Wenn man sich den Erfolg der RETTmobil anschaut, kann man vor den Udolphs nur den Hut ziehen." Auf die Frage, ob Kinold langfristig daran auch Interesse habe, macht er deutlich: "Wir kämpfen nicht gegen unsere Kollegen. Das wäre schlechter Stil. Wenn man uns herantreten würde, dann würden wir natürlich Ja sagen."

Das Konzept "Kongresszentrum Esperanto" sowie den geplanten Ausbau der Messe im Stadtgebiet sieht Kinold ebenfalls äußerst positiv. "Das spricht für Fulda und die hervorragende Anbindung durch den ICE-Bahnhof." Das Messegelände Fulda-Galerie hingegen sei "nicht ganz optimal", sagt Kinold. "Es hat zwar seinen Bekanntheitsgrad und Parkplätze im Umfeld, aber die Infrastruktur von der Autobahn dorthin ist suboptimal. Wir können uns eine räumliche Veränderung, in Richtung A7, gut vorstellen. Ein Freigelände muss es aber sein."

Zurück zur Trendmesse: "Wir wollen die aktuelle Größe erhalten, die Qualität weiter steigern und die Zahl von über 30.000 Besuchern an vier Tagen erreichen. Wachstum soll es geben, aber nicht zu jedem Preis." Die Messe müsse sich in den Köpfen der Menschen festsetzen und auch Trends, wie in diesem Jahr aus Grill- und Elektrobranche, müssen präsentiert werden. "Ramsch lehnen wir ab. Es geht um Regionalität. Und wenn sich Betriebe und Verbraucher als Einheit verstehen, dann startet die Trendmesse in eine positive Zukunft." (Christian P. Stadtfeld) +++


Über Osthessen News

Kontakt
Mediadaten
Werbung
Impressum

Apps

Osthessen News IOS
Osthessen News Android
Osthessen Blitzer IOS
Osthessen Blitzer Android

Service

Stellenangebote
Veranstaltungskalender
Wetter Vorhersage
Biergärten
Freizeit Tipps
Mittagstisch
Beilagen
Benzinpreis Vergleich

Social Media

Facebook
Twitter
Instagram

Nachrichten aus

Fulda
Hersfeld Rotenburg
Main Kinzig
Vogelsberg
Rhön