Oberbürgermeister Heiko Wingenfeld, Nachfolger Wolfgang Arnold, Heinz Steege und seine Gattin bei der Verabschiedung im Stadtschloss -

FULDAHeinz Steege verabschiedet

Vorsitz der Fuldaer Tafel an Wolfgang Arnold weitergegeben

18.03.17 - "Dass so viele der Einladung ins Stadtschloss gefolgt sind, ist bester Beweis für die tiefe Verbundenheit mit Heinz Steege", sagte Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld am Freitagmittag. Heinz Steege hat seit der Gründung der Tafel im Jahre 2003 mit seinem großen Engagement zum Ehrenamt beigetragen. Nachfolger Wolfgang Arnold war der wertvolle Ideengeber für den Empfang im Grünen Zimmer des Stadtschlosses.

Von Hannover kam Steege Anfang der 70er Jahre nach Fulda. Damals war er noch bei der Deutschen Bank tätig. Als Mitarbeiter für den Kirchentag arbeitete er außerdem - dies machte er als Organisationsleiter zu seinem beruflichen Mittelpunkt. "Heinz Steege ist ein umfassend engagierter Bürger", so der OB. Im Jahre 2003 hatte man sich in einer besonderen Fügung gedacht, was von Nöten wäre, um die Welt in Fulda ein Stückchen besser zu machen. So wurde bei ein paar Gläsern Wein die Fuldaer Tafel ins Leben gerufen." Und diese ist bis heute eine wichtige Institution für die Stadt.

Viele haben den Weg ins ...

Heiko Wingenfeld dankte Steege für ...

Zwar sei Fulda ein wohlhabende Stadt, dennoch haben letztes Jahr mehr Menschen die Tafel in Anspruch genommen als zuvor, erzählt Wingenfeld. "Die Gesellschaft droht sich auseinander zu ziehen. Immer mehr Arbeitslose und Rentner sind deshalb auf die Hilfe des Ehrenamtes angewiesen", bringt es Heiko Wingenfeld auf den Punkt. Menschen wie Heinz Steege würden vorangehen und Verantwortung übernehmen. "Mit seinem Organisationstalent sind Sie ein echtes Unikat."

Das sieht auch sein Nachfolger Wolfgang Arnold so. Zu einem Vorsitzenden der Tafel gehöre es schon zum Alltag, wenn Autos zur Reperatur gebracht werden müssen und mal die Spülmaschine kaputt geht. Diese Aufgaben hat Steege immer mit Bravour gelöst. "130 Ehrenamtliche sind bei uns tätig. In der Woche geben wir zehn Tonnen an Lebensmitteln aus. Das organisiert man nur, wenn man wirklich zu 100 Prozent von der Sache überzeugt ist", sagt Arnold bei seiner Rede. Dabei hat die Tafel immer versucht, sich von staatlicher Unterstützung unabhängig zu machen. Nur einmal mussten sie auf diese zurückgreifen: "Als der Flüchtlingsstrom immer größer wurde, konnten wir das finanziell nicht mehr alleine stemmen", so der Nachfolger. "Man leitet quasi einen mittelständigen Betrieb."

Für Klemens Koeth war Heinz Steege "ein Segen. Ich habe selten einen Menschen erlebt, der so viele Daten im Kopf hat", sagt er zu seinem Freund. Mit seiner guten Kontrolle hat er der Tafel viel an Erkenntnis gebracht. Steege selbst ist berührt von den lieben Worten und den organisierten Empfang. "Für mich war es eine spannende und aufregende Arbeit." Mit Anektoden aus seiner Zeit als Vorsitzender brachte er die Gemüter zum Lachen. Er erzählte beispielsweise von einem Ort in Brasilien, der sich die Fuldaer Tafel zum Vorbild genommen hat und dadurch nun auch in Brasilien eine ins Leben rufen konnte. 

Der "Bancos de Alimentos" ließ es sich deshalb nicht nehmen, um auch Grußworte aus Brasilien an Heinz Steege zu richten. "Sein Vorbild ist unsere Motivation, damit wir unsere Arbeit genauso gut machen können", heißt es im Schreiben. Deshalb hoffen auch alle Anwesenden, dass Steege weiterhin dem Ehrenamt treu bleibt. Alleine für die Tafel leistete er über 10.000 Arbeitsstunden in seinen 13 Jahren. (Luisa Diegel) +++

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