Die derzeitige E-Tankstelle auf der Wasserkuppe - Foto: Martin Kremer

GERSFELD/RhönEin Beispiel zur Nachahmung...

Pilotprojekt "eMoR" für E-Mobilität Rhön wird beantragt

01.04.17 - Der Caritasverband für die Diozöse Fulda e.V., die Pointalpha Gemeinde Rasdorf, Marktgemeinde Eiterfeld, die Point Alpha-Stiftung, die RhönEnergie Fulda GmbH und der Verein Natur- und Lebensraum Rhön e. V. (VNLR) bringen gemeinsam ein Projekt auf den Weg, welches sich eMoR – Elektromobilität Rhön – nennt. Aktuell laufen die Arbeiten für die Antragstellung. Geplant sind Ladestationen für Pkws und Fahrräder sowie die Anschaffung von E-Fahrzeugen und den Aufbau eines Netzwerkes von Kooperationspartnern, um eine bestmögliche Auslastung zu erreichen. Mit dem Projekt wollen die Akteure die E-Mobilität im Ländlichen Raum „salonfähig“ machen und ein Beispiel zur Nachahmung setzen.

Auf Initiative der Regionalmanagerin Antje Voll beim VNLR wurden entsprechende Projektskizzen erarbeitet und sowohl beim Land wie auch beim Bund eingereicht. Nunmehr liegt seitens des Landes Hessen die Aufforderung zur Antragstellung vor.

Worum geht es? Bislang spielt E-Mobilität in der hessischen Rhön praktisch keine Rolle. Nur wenige Ladestationen sind vorhanden. Die Zahl der Fahrzeuge ist übersichtlich. Im Zuge der Energiewende soll, auch im ländlichen Raum, die Zahl der E-Fahrzeuge deutlich gesteigert werden. Mit dem interkommuna-len Projekt und der Einbindung der RhönEnergie haben sich nun starke Partner gefunden, um im Hessischen Kegelspiel neue Maßstäbe zu setzen. Gemeinsam mit der RhönEnergie sollen sieben Ladestationen in den Kommunen neu entstehen. Die Betreuung der Ladestationen soll die RhönEnergie Fulda GmBH übernehmen.

Touristisch bedeutsam ist dabei insbesondere die Einbindung von Point Alpha. Aber auch die Caritas will am Standort Rasdorf auf ein E-Fahrzeug umstellen und eine Ladestation vorhalten. Profitieren sollen auch die zahlreichen Radfahrer, die mit E-Bikes unterwegs sind und bislang vergeblich nach Lademöglichkeiten suchen. Teilweise sollen die Ladestationen an Photovoltaikanlagen angeschlossen werden. Neben der Gemeinde Rasdorf wollen im Falle der Förderung auch die Caritas und die Point-Alpha-Stiftung E-Mobile anschaffen. Für die kommunalen Fahrzeuge soll ein Konzept entwickelt werden, um die Fahrzeuge auch den örtlichen Vereinen zur Verfügung zu stellen oder um diese z. B. in der Seniorenbetreuung einzusetzen.

Ein weiterer Projektbaustein ist die Organisation und Durchführung eines Aktionstages Elektromobilität, der noch in diesem Jahr in Rasdorf stattfinden soll. Dieser Aktionstag soll eine Art „Markt der Elektromobiltät“ werden. Geplant sind Fahrzeugpräsentationen und ein Treffen der bereits aktiven E-Mobilisten sowie aller Interessenten. Voraussichtlich wird der Aktionstag am 17. September 2017 stattfinden.

Das geplante Projektvolumen beträgt rd. 200.000 €, der Eigenanteil wird mit rund 130.000€ veranschlagt.
Bürgermeister Jürgen Hahn hofft, mit dem Projekt einen Impuls zur Regionalentwicklung und zur Attraktivitätssteigerung setzen zu können. Er betont, dass dieses Projekt hervorragend mit dem Auftrag des Biosphärenreservats im Einklang steht, neue innovative und nachhaltige Projekte auf den Weg zu bringen. Für die Verwirklichung der Aktionstags E-Mobilität wurde inzwischen eine Arbeitsgruppe gegründet. Weitere Interessenten sind herzlich willkommen und können sich bei Antje Voll, Tel. 06654-9612-15 oder unter voll@vnlr.de melden.  +++




Über Osthessen News

Kontakt
Mediadaten
Impressum

Apps

Osthessen News IOS
Osthessen News Android
Osthessen Blitzer IOS
Osthessen Blitzer Android

Service

Stellenangebote
Veranstaltungskalender
Wetter Vorhersage
Biergärten
Freizeit Tipps
Mittagstisch
Beilagen
Benzinpreis Vergleich

Social Media

Facebook
Twitter
Instagram

Nachrichten aus

Fulda
Hersfeld Rotenburg
Main Kinzig
Vogelsberg
Rhön