- Fotos: privat

HOSENFELDKarfreitagsübungen

Übungsszenarien von Maltesern und Feuerwehr: Fahrzeug erfasst und Brände

18.04.17 - Wenn Einsatzfahrzeuge mit Blaulicht unterwegs sind, ist oft ein Personen- oder Sachschaden zu befürchten. Aber am Karfreitag ab 16.00 Uhr in Blankenau war das anders: die Feuerwehr Blankenau und die Malteser Blankenau / Hainzell waren zu den seit vielen Jahren stattfindenden Karfreitagsübungen unterwegs.

Der erste Übungsort in 2017 war die Ausfallstraße "Hosenfelder Weg". Hier war ein Traktor mit abgelassenem Frontlader mit einem Auto kollidiert. Für die alarmierte Feuerwehr stand die Sicherung der Fahrzeuge im Vordergrund; auch der Traktorfahrer wurde betreut. Gemeinsam mit den danach eintreffenden Maltesern wurden vier Verletzte aus dem PKW gerettet und vor Ort an der Patientenablage erstversorgt.

Ein Brand in der Halle des Malergeschäftes Ralf Dimmerling war das zweite Übungsszenario. Parallel mit der Feuerwehr wurde der Krankenwagen zur Absicherung für die Einatzkräfte alarmiert. Erst nach dem Eintreffen der Feuerwehr stellte sich heraus, dass sich noch mehrere Personen im Gebäude befanden, worauf die SEG Blankenau zur Unterstützung nachalarmiert wurde. Die Verletzten wurden von der Feuerwehr mit Atemschutz aus dem Gebäude gerettet und an die Malteser übergeben. In einer Hofeinfahrt am Amselweg wurde eine Patientenablage eingerichtet. Hier fand die Erstversorgung statt.

Zur dritten Übung eilten die Einsatzkräfte in die Mittelstraße. Ein Brand in einem Werkstattraum hatte entsprechend viel Rauch erzeugt, so dass Personen im Erdgeschoß und im ersten Stock zu retten waren. Seitens der Feuerwehr erfolgte dies mit Atemschutz; die Personen wurden an die Malteser übergeben, die in der von-Walderdorff-Straße außerhalb des Gefahrenbereiches eine Patientenablage eingerichtet hatten. Eine Person mit schweren Rückenverletzungen wurde aus der ersten Stock mittels Leiterhebel gerettet, da die anderen Wege mit der Trage nicht zu begehen waren.

Für die Übungen zeichnete Jürgen Diel verantwortlich. Vor den Übungen wurden die Verletztendarsteller von den Maltesern geschminkt. In der nachfolgenden Übungsbesprechung im Feuerwehrhaus kamen die Übungsbeobachter, die Gruppenführer der Einheiten und auch die Verletztendarsteller zu Wort. Diese erklärten, dass sie sich bei allen drei Übungen immer gut von den Einsatzkräften aufgehoben gefühlt hatten und immer gut versorgt worden waren. Die Übungsabläufe wurden besprochen und kleinere Verbesserungsmöglichkeiten aufgezeigt. Die Übungsbeobachter Jürgen Diel (Feuerwehr) und Andreas Honikel (Malteser) waren mit den Leistungen der Helfer beider Organisationen mehr als zufrieden.

Einig waren sich alle Teilnehmer, dass gerade die Anzahl der drei Übungen hintereinander das Zusammenspiel der Einsatzkräfte untereinander und auch organisationsübergreifend stark fördert. +++


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