Von links: Melanie Spatz (Abteilungsleiterin „Kommunale und soziale Angelegenheiten“, Lkr. Bad Kissingen), Landrat Thomas Bold und Nadja Gretsistas -

BAD KISSINGENVerstärkung für die „Frühen Hilfen“

Unbürokratische Unterstützung, "damit aus kleinen Sorgen keine großen werden"

08.05.17 - Seit kurzem verstärkt Nadja Gretsistas das Team der „Frühen Hilfen“ im Landratsamt Bad Kissingen. „Die Frühen Hilfen sind eine wichtige Leistung, die wir freiwillig anbieten. Damit wollen wir Kindern und jungen Eltern einen guten Start ins Leben ermöglichen. Eltern oder Bürgerinnen und Bürger, die es noch werden, wollen wir durch praktische Unterstützung entlasten und sie in ihrer Erziehungs- und Beziehungskompetenz stärken“, so Landrat Thomas Bold.

Nadja Gretsistas ist Diplom-Sozialpädagogin, war bereits in der Kinder- und Jugendhilfe des Landkreises tätig und wird fortan in der Kontaktstelle Frühe Hilfen (Koki) arbeiten – doch was genau beinhaltet deren Angebot eigentlich? Der Ansatz der KoKi im Landratsamt heißt „Hilfe zur Selbsthilfe“. Mit ein wenig Unterstützung und Beratung wollen und können die meisten Betroffenen ihre Krisen selbstständig meistern. Dementsprechend sind die Angebote so aufgebaut, dass sie die Betroffenen wieder befähigen, Herausforderungen und Probleme im Alltag weitgehend selbständig zu bewältigen. „damit aus kleinen Sorgen keine großen werden“.

Wie der Name schon sagt, setzt das Angebot früh an. Schwangere oder Familien mit Säuglingen oder Kleinkindern können es in Anspruch nehmen. Außerdem arbeiten die "Frühen Hilfen" niedrigschwellig, das heißt, es ist unkompliziert, mit den zuständigen Mitarbeitern in Kontakt zu kommen und sich beraten oder unterstützen zu lassen. Für Bürgerinnen und Bürger im Landkreis ist das Angebot zudem kostenlos. Die Hilfe erfolgt unbürokratisch und ohne Antrag und ist selbstverständlich freiwillig. Die Fachkräfte unterliegen der Schweigepflicht. Die "Frühen Hilfen" sind außerdem gut vernetzt und können Kontakte zu anderen Fachdiensten (Gesundheitsbereich, Kinder-Jugendhilfen, Betreuung, psychosoziale Beratungsstellen etc.) herstellen.

Im Rahmen der "Frühen Hilfen" sind Familienhebammen und Familiengesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen im Einsatz. Daneben gibt es Familienbegleiter/innen, die Hilfesuchenden zur Seite stehen. Ein eigenständiges Fachberatungsangebot rund um die Themen übermäßiges Schreien, Schlaf- und Einschlafprobleme, Fütter- und Essschwierigkeiten bei Säuglingen und Kleinkindern bietet die „Entwicklungsberatung – Eltern sein – Babys verstehen“. Hier stehen drei erfahrene Fachkräfte für eine telefonische aber auch für aufsuchende Beratung zur Verfügung.

Die Vermittlung erfolgt über die Kontaktstelle Frühe Hilfen (KoKi) und deren Netzwerkpartner (andere Beratungsstellen, Jobcenter, Gesundheitswesen etc.). Kontakt: Tel.: (0971) 801-9230; E-Mail: fruehe-hilfen-koki@kg.de. Weitere Infos unter: www.beratungswegweiser-kg.de, www.beratungswegweiser-kg.de/familien/fruehe-hilfen/ +++


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