FULDATrend der fahrenden Köche

OB Wingenfeld bestätigt: Stadtfest mit Streetfood-Festival in Bahnhofstraße

10.05.17 - Nachdem das von vielen Bürgern heiß ersehnte Street-Food-Festival Ende März in der Fuldaer Innenstadt abgesagt werden musste, da der Veranstalter für den Sonntag keine Genehmigung erhielt, konnte Ende April doch noch ein dreitägiges Fest voller Gaumenfreuden auf dem privaten Parkplatz des Rosenbades stattfinden. Nun brachte das Bündnis 90/ Die Grünen das Thema am Montagabend auf der Stadtverordnetenversammlung zur Sprache. Wie Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld verkündete, stehe das nächste Street-Food-Festival Anfang Juni in der Barockstadt vor der Tür.

Während des Stadtfests vom 8. bis 11. Juni diesen Jahres kommen die fahrenden Köche nach Fulda - und zwar in den Bereich der mittleren und unteren Bahnhofstraße. Entsprechende Verhandlungen mit dem Unternehmen Walhalla Events & Concerts aus dem bayerischen Breitenbrunn seien weit fortgeschritten, erklärte Edi Leib vom City-Marketing Fulda. Walhalla hatte bereits im vergangenen Herbst das erste Streetfood-Festival auf dem Hochschul-Campus organisiert und dort mit einer großen Auswahl an internationalen Gerichten überzeugt.

Neben den bekannten Pulled Pork gab es dort zum Beispiel Wikinger-Brot mit Räucherlachs oder Street Food unter anderem aus Korea, Indien, Afghanistan oder Portugal. "Wichtig ist uns, dass es eine große Auswahl an frischen, besonderen internationalen Gerichten gibt, die es sonst auf dem Stadtfest nicht geben würde", sagte Leib weiter. Bobby Gebhardt von Walhalla-Events bestätigte: "Wir kommen gern wieder nach Fulda. Wir erweitern ständig unser Angebot und unser Konzept." Der Geschäftsführer des Unternehmens aus der Oberpfalz ist seit 2015 auf dem Markt aktiv und zählt zu den Vorreitern. Er kann sich durchaus vorstellen, im Herbst auch wieder auf das Hochschulgelände zu kommen.

Zurück zur Stadtpolitik: Laut Knut Heiland von den Grünen sei das beliebte Trendfestival ein großer Mehrwert für die Stadt Fulda. Aus diesem Grund sollte man die Menschen eher in die Innenstadt locken und nicht in die Randgebiete. Auf die Anfrage des Bündnisses entgegnete der OB, dass das letzte Street-Food-Festival auf dem Privatgrundstück der Bäderbetriebsgesellschaft stattgefunden habe und die Stadt Fulda daran nicht beteiligt gewesen sei. "Die Food-Trucks stehen deutschlandweit eher am Rand der Stadtgebiete", so der OB: "Es ist schwierig, die großen Fahrzeuge in den Innenstädten zu platzieren." Der Meinung sei nicht nur die Stadt Fulda, sondern auch die Veranstalter, die oft gezielt nach Plätzen außerhalb der Innenstädte anfragen.

"Auf dem Campus der Hochschule hat im vergangenen Jahr bereits so eine Veranstaltung stattgefunden. Für die Innenstadt ist eine vom 8. bis 11. Juni im Rahmen des Fuldaer Stadtfestes geplant", verkündete Wingenfeld zufrieden: "Uns ist es auch gelungen, einen verkaufsoffenen Sonntag zu erwirken." So könne die Stadt Fulda erste Erfahrungen mit den Food-Trucks sammeln und künftig auch weitere Events durchführen. "Es ist ein Trend, bei dem auch die Stadtpolitik gefragt ist", verdeutlichte Wingenfeld. (jul/hhb) +++




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