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REGIONNachgedacht... (227)

Für alle Mütter und Frauen ... Gedanken von Christina Lander

Geboren 1988 in der osthessischen Bischofsstadt Fulda, neun Jahre katholisch-private Schulausbildung – so war der Weg zum Theologie-studium für sie vorbestimmt und beschlossen. Christina Lander studierte Germanistik und Theologie in der nächsten Bischofsstadt Paderborn. Nach dem Referendariat ging sie in den Schuldienst und arbeitet seit 2013 als Kolumnistin bei OSTHESSEN|NEWS.DE . Sie selbst bezeichnet sich als liberal-theologisch und kommentiert (heute zum 226. Mal) in der Serie NACHGEDACHT Dinge des Alltags aus ihrer persönlichen Sicht.

14.05.17 - Das heutige Nachgedacht ist für alle Mütter. Aber auch für Mütter, die es noch werden wollen und ihren größten Schatz schon in sich tragen. Aber auch für alle Frauen, die sich aufopferungsvoll für andere Menschen einsetzen, als wenn es um ihre eigenen Kinder ginge. Im Prinzip kann man sagen: Es geht heute um Frauen. Warum? Weil sie es verdienen! Und das mehr als an einem Tag im Jahr. Ja, ich bin eine Frau (und lobe mich im Prinzip selbst), aber dadurch weiß ich, wie sich das weibliche Geschlecht fühlt, wie es lebt, wie es arbeitet, wie es liebt.

Beginnen wir doch einmal: Es sind doch häufig die Frauen, denen mehr als sieben Arme wachsen müssen, weil sie zum Beispiel nicht nur ihre Arbeit sondern auch das Haus, den Garten und die Familie gleichzeitig händeln. Es sind doch meist die Frauen, die sich wirklich emotional auf andere Menschen einlassen können, ihnen zuhören, ihnen Trost spenden, Empathie zeigen. Es sind doch meist die Frauen, die ihre Karriere einem Kind opfern und die eigenen Bedürfnisse – oft auf das mindeste – herunterschrauben.

Es sind doch meist die Frauen, die immer wieder zeigen müssen, wie stark und selbstbewusst sie sind, obwohl oder weil sie auch sehr emotional sein können. Es sind doch meist die Frauen, die sich für friedliche Lösungen einsetzen, als sich zu bekämpfen. Und es waren doch wirklich die Frauen, die nicht angsterfüllt das Weite gesucht haben, als Jesus am Kreuz – als Verbrecher beschimpft – ermordert wurde. Sie fürchteten nicht, dass sie auch gefangengenommen werden, sie stellten sich der Gefahr und zeigten Mut. (Christina Lander) +++


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