- Foto: Stadt Hanau

HANAUGrünes Licht für neues Wohnquartier

90 neue Eigentumswohnungen auf dem Philipp-Areal

14.06.17 - Grünes Licht für ein neues Wohnquartier an der Hochstädter Landstraße hat der Hanauer Magistrat gegeben, indem er der Aufstellung eines Vorhabenbezogenen Bebauungsplans für das Areal der früheren Kleiderfabrik Philipp zugestimmt hat. Ortsbeirat und Stadtverordnetenversammlung werden sich in ihren nächsten Sitzungen, aber noch vor der Sommerpause mit der Bauleitplanung für das Projekt beschäftigen.

Wie Oberbürgermeister Claus Kaminsky erläutert, hat die „Kleespies Projekt Region Hanau GmbH“ das etwa 1,2 Hektar große Gelände gekauft. Das Konzept, das Kleespies hier gemeinsam mit dem Architekten Klaus Heim realisieren will, sieht auf dem Gelände, das früher der Kleiderherstellung vorbehalten war, künftig rund 90 Eigentumswohnungen vor. Für den OB fügt sich das jüngste Projekt des Jossgrunder Unternehmers hervorragend in das städtische Gesamtkonzept eines attraktiven Wohnstandorts für jede Lebenslage ein. „Neu entstehendes Wohneigentum wirkt immer auch entlastend auf den Markt der Mietwohnungen“, unterstreicht Kaminsky die Bedeutung solcher Projekte für ein stabiles Mietniveau in der Brüder-Grimm-Stadt.

Die mit der Stadt Hanau bereits in groben Zügen abgestimmte Vorplanung sieht auf dem Areal neun Geschosswohnungsbauten mit zwei Tiefgaragen vor. Nach den Vorstellungen des Investors, der das Investitionsvolumen mit knapp 30 Millionen Euro beziffert, entsteht dort ein Wohnungsmix aus 2- bis 4-Zimmerwohnungen, die weitgehend barrierefrei erschlossen werden. Der Baumbestand soll weitestgehend erhalten bleiben.

Eine besondere Herausforderung stellt für dieses Projekt der Lärmschutz dar, denn die Bahnstrecke Hanau-Frankfurt verläuft unmittelbar angrenzend zu dem Areal. Wie Kleespies dem OB bei einem Vorort-Termin erläutert hat, sind umfangreiche schalltechnische Schutzmaßnahmen zu ergreifen, um an dieser Stelle die Wohnnutzung nach dem Immissionsrecht und derzeitiger Rechtslage zu ermöglichen. Deshalb hat der Bauträger nach eigenen Angaben bereits mit der Deutsche Bahn AG und einem Gutachter für Schallschutz nach Lösungsmöglichkeiten gesucht. „Nach aktuellem Sachstand ist eine Lösung des Immissionskonfliktes mittels einer Lärmschutzwand möglich.“ Kleespies, der in Hanau in der jüngeren Vergangenheit bereits mehrere Projekte mit hochwertigen Eigentumswohnungen realisiert hat, lobt vor allem die zielführende und qualifizierte Begleitung durch die Stadt Hanau.

„Durch die sehr konstruktive Zusammenarbeit laufen die notwendigen Abstimmungsprozesse reibungslos und schnell, so dass wir zeitnah zu einem für alle zufriedenstellendem Bebauungskonzept kommen werden.“ Die Reurbanisierung und Nachverdichtung solcher Potenzialflächen ist nach den Worten von Architekt Heim eine der Hauptaufgaben im Sinne einer nachhaltigen Stadtplanung. Dies gelte in besonderem Maße auch für frühere Gewerbebrachflächen. „Im konkreten Fall gelingt diese Wiedernutzbarmachung und Schaffung von stark benötigtem Wohnraum im städtischen Umfeld besonders gut,“ erklärte der Architekt und bestärkt die Stadt in ihren Anstrengungen, mit der Wohnbauentwicklung auf dem ehemals gewerblich genutzten Standort einmal mehr dem eigenen Anspruch gerecht zu werden, Wohnraum für jede Lebenslage und jedes Portemonnaie anzubieten. +++




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