Gelnhäuser Parteien folgen Initiative von SPD-Bürgermeisterkandidatin Kerstin Schüler und stellen gemeinsamen Antrag für nächste Stadtverordnetenversammlung am 28. Juni – „Wertvolle Verbesserung der palliativen Versorgung zwischen Hanau und Fulda“. - Foto: Alexander Schopbach

GELNHAUSEN Stadtverordnetenversammlung am 28. Juni

JA zu städtischer Zimmerpatenschaft im Hospiz St. Elisabeth Kinzigtal

19.06.17 - Parteiübergreifende Zustimmung für Kerstin Schülers Vorschlag, die Arbeit des neuen Hospizes St. Elisabeth Kinzigtal im ehemaligen Kreisruheheim mit einem jährlichen städtischen Zuschuss fest zu unterstützen: In einem gemeinsamen Antrag für die nächste Stadtverordnetenversammlung am 28. Juni greifen die Fraktionen von SPD, CDU, FDP, Bündnis 90/Die Grünen und Bürger für Gelnhausen (BG) die Initiative der SPD-Bürgermeisterkandidatin auf und beauftragen den Magistrat, eine Patenschaft für eines der acht Gästezimmer im neuen Hospiz zu übernehmen. Dafür sollen jährlich 5.000 Euro im städtischen Haushalt bereitgestellt werden. Exakt das hatte Kerstin Schüler vor wenigen Wochen nach der feierlichen Eröffnung von St. Elisabeth Kinzigtal vorgeschlagen.

Hintergrund: Weil die laufenden Kosten des Hospizes durch Kranken- und Pflegekassen sowie Zuschüsse nicht komplett abgedeckt werden, sind die gemeinnützige Betreibergesellschaft und der Förderkreis auf jährliche Spenden in Höhe von rund 40.000 Euro angewiesen, damit die Unterdeckung ausgeglichen werden kann. Um hier ein deutliches Zeichen zu setzen, schlug die SPD-Bürgermeisterkandidatin vor, dass die Stadt Gelnhausen die Patenschaft für eines der acht Zimmer im Hospiz übernimmt und jährlich einen festen Zuschuss von 5.000 Euro an den Förderkreis überweist.

„Ich bin sehr froh, dass die anderen Fraktionen sich meinem Vorschlag anschließen. Das Hospiz St. Elisabeth stellt eine herausragende und wertvolle Bereicherung der medizinischen und sozialen Infrastruktur in Gelnhausen und der gesamten Region dar. Hier werden Menschen beim Sterben begleitet, ihre Schmerzen gelindert und es wird ihnen ein würdiger Abschied von dieser Welt ermöglicht“, weist Kerstin Schüler auf die Bedeutung des neuen Hospizes hin, das nicht zuletzt Dank des großen ehrenamtlichen Engagements des Förderkreises in Rekordzeit errichtet wurde. Die wertvolle Verbesserung der palliativen Versorgung zwischen Hanau und Fulda stehe allen Menschen offen, unabhängig von ihren finanziellen Möglichkeiten, ihrer Religion oder ihrer Herkunft.

„Wenn Gelnhausen jetzt mit der Zimmerpatenschaft eine Vorreiterrolle einnimmt, folgen hoffentlich noch weitere Städte und Gemeinden unserem Beispiel, immerhin gehören bereit 21 Main-Kinzig-Kommunen dem Förderkreis an. Dann könnten bald alle Spendengelder, die die ehrenamtlichen Mitglieder des Förderkreises sammeln, in zusätzliche Angebote für die Gäste des Hospizes fließen“, hofft Kerstin Schüler abschließend darauf, dass das Gelnhäuser Beispiel Schule macht. +++




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