- Fotos: Gudrun Schmidl

BAD HERSFELDFotoausstellung im Kurhaus

Drei Fotografen sehen die documenta14 aus Sicht der Besucher

10.07.17 - Die Wandelhalle des Bad Hersfelder Kurhauses bietet den passenden Rahmen für eine Fotoausstellung, die aktueller nicht sein kann. Drei Fotografen, Hervé Champollion aus Paris, Wolfgang Simlinger aus Enns in Österreich und der Bad Hersfelder Friedhelm Fett, haben spannende Tage auf der documenta14 in Kassel verbracht und zeigen nun ihre Bildausbeute, die Lust auf einen Besuch der Weltkunstschau macht.

Felix Wimhöfer, Fachbereichsleiter Stadtmarketing, Hervé ...

Bei der Vernissage am Wochenende nutzten zahlreiche interessierte Gäste als Erste die Möglichkeit, einen Blick auf die von der Stadt Bad Hersfeld geförderte und von der documenta14 unterstützte Fotoausstellung zu werfen. Die Fotografen Hervé Champollion und Friedhelm Fett waren persönlich anwesend, Vertreter der documenta mussten leider absagen, weil die Schlusswoche der documenta in Athen ihre ganze Aufmerksamkeit und Anwesenheit erfordert.

Für Friedhelm Fett ist es seit 1972 die 10. documenta, die er sehr bewusst erlebt. „Ein Kunstwerk, was nicht angesehen wird, ist im Prinzip tot“, ist seine Erfahrung. Ihn interessieren wie seine Fotografenkollegen auch, die Besucher der documenta. „Wie gehen die Menschen mit dem, was sie dort sehen, um“? Von den ersten Presse-Vorbesichtigungstagen bis jetzt haben die Fotografen Eindrücke gesammelt, wie das der mehrfache documenta-Künstler Hans Haacke bereits auf der documenta2 getan hat und dessen damalige Ergebnisse in der Rotunde des Fridericianums wieder zu sehen sind. „Das Publikum ist ein Stück von dem Kunstwerk, das einerseits viele begeistert und berührt, aber trotzdem nicht jedem gefällt, nicht verstanden wird oder den Betrachter einfach nicht anspricht“.

„Die Aura des Ortes kann man nicht mit seriellen Smartphone-Fotos einfangen, die dienen allenfalls der Erinnerung“, bekräftigt Friedhelm Fett, der sich und seine Mitstreiter mit dem gemeinsamen Fotoprojekt nicht als Nachahmer von Hans Haacke sieht und sich auch nicht mit ihm vergleicht. Keinesfalls geht es den Fotografen darum, einen Werkkatalog zu erstellen. Die Fotoausstellung, die bis zum 10. August 2017 zu sehen ist, trägt die documenta14 in die Region. (Gudrun Schmidl) +++


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