Hessens Innenminister Peter Beuth (rechts) übergab heute den Förderbescheid an Fuldas OB Dr. Heiko Wingenfeld. - Fotos: Marius Auth

FULDAMinister Beuth mit Förderbescheid

Fulda baut Videoüberwachung aus: "Baustein für mehr Sicherheit in der Stadt"

10.08.17 - Bereits seit 2001 wird in Fulda Videosicherheitstechnik zur Prävention von Straftaten eingesetzt, zuerst am Bahnhofsvorplatz, später am Busbahnhof. Die Anzahl der Straftaten im Überwachungsbereich sei dadurch drastisch gesunken, so Vetreter der Stadt. Jetzt übergab der hessische Innenminister Peter Beuth eine Finanzspritze des Landes, weitere Kameras in der Innenstadt sind geplant.

Beim Ortstermin in der Fuldaer Innenstadt mit Beuth am Mittwochnachmittag ging Fuldas Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld (CDU) auf die Tragweite des "Videoschutzes" (Wingenfeld) für die Barockstadt ein: "Fulda war Vorreiter beim Einsatz der Videotechnik zur Prävention von Straftaten. Nach dem Busbahnhof soll nun das Umfeld des Universitätsplatzes und des Borgiasplatzes überwacht werden. Eine Häufung von Diebstahls- und Körperverletzungsdelikten vor Ort prädestinieren das Areal. In den nächsten Wochen und Monaten soll die Technik installiert werden. Die Kosten von rund 65.000 Euro dafür werden überwiegend durch Landesmittel bestritten werden. Trotz aller Vorbehalte gegenüber der Videoüberwachung haben die Vorteile überzeugt", so Wingenfeld.

Der Stadt Fulda übergab Innenminister ...

Nach der Übergabe des Förderbescheids in Höhe von 43.561 Euro ließ sich Minister Beuth in der Stadtwache beim Busbahnhof die Videotechnik und deren Möglichkeiten demonstrieren: "Bei mehreren Tötungsdelikten konnten bereits die Täter identifiziert werden. Eine Frau wurde im Schlossgarten mit einer Eisenstange überfallen - der Täter wurde auf der Flucht durch eine Kamera im Bereich des Busbahnhofs gefilmt. 

Daneben gibt es zahllose Fälle von Kleinkriminalität, die durch die Sicht von oben aufgeklärt wurden - oder erst gar nicht aufgetreten sind, was die gesunkene Anzahl von Delikten im Überwachungsradius offenbart. Beim Weihnachtsmarkt und in der Silvesternacht wurden zudem Kameras, die sonst zur verdeckten Überwachung eingesetzt werden, in der Innenstadt installiert, um bei diesen Großveranstaltungen für Sicherheit zu sorgen. Bürger, die im Alltag öffentliche Plätze aufsuchen, müssen sich dort sicher fühlen können. Videotechnik ist deshalb nur ein Baustein einer übergeordneten Sicherheitsarchitektur", erklärte Thomas Flügel von der Straßenverkehrsbehörde der Stadt Fulda.

Bernhard Jäger, Leiter der Polizeidirektion ...

Polizeipräsident Günter Voß (Mitte) mit ...

Regierungspräsident Walter Lübcke

Am Busbahnhof wurde die Überwachungstechnik ...

Die Videoüberwachungsanlage am Busbahnhof

„Die Videoüberwachung an öffentlichen und belebten Plätzen hat sich nicht nur als multifunktionales Werkzeug zur Strafverfolgung im polizeilichen Alltag bewährt, sondern auch dauerhaft die objektive Sicherheitslage in Hessen verbessert“, so Minister Beuth. Die Bilanz der letzten fünf Jahre zeige, dass Hessen mit Videoüberwachung sicherer sei als ohne: Dank der Beobachtung des Geschehens durch Videomonitore konnten landesweit 1.750 gefahrenabwehrende Maßnahmen zur Sofortintervention getroffen sowie 813 strafrechtlich relevante Sachverhalte beobachtet werden (Drogendelikte, Körperverletzung, Diebstahl), die zur Identifizierung der Täter, zu Fahndungsmaßnahmen und Festnahmen führten. In Hessen waren im Jahr 2016 bei den sieben Polizeipräsidien in 16 Städten 20 Bildaufzeichnungsanlagen mit 143 Kameras von Polizei- bzw. Gefahrenabwehrbehörden zur Überwachung öffentlicher Straßen und Plätze in Betrieb. Die Erfahrungen mit dem Einsatz von Videotechnik seien im gesamten Land positiv. Der Rückgang der Fallzahlen beträgt in den videoüberwachten Bereichen teilweise mehr als 30 Prozent.

Durch die Videoüberwachung hätten sich ...

In der Stadtwache ließ sich ...

Das Land Hessen stellt seit 2008 einen jährlichen Betrag von 300.000 Euro zur Förderung der kommunalen Videoüberwachung zur Verfügung. Für das Jahr 2017 ist ein Betrag von 1,3 Millionen Euro vorgesehen. Bislang übernahm das Land ein Drittel der Kosten zur Förderung der kommunalen Videoüberwachung. Zukünftig wird diese Förderung erhöht, so dass bis zu zwei Drittel der Kosten durch das Land übernommen werden können. (Marius Auth) +++


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