Chefarzt Dr. Michael Sperlich klärt jeden Patienten vor der geplanten Operation umfassend auf - Fotos: Stefan Kritzer

BAD NEUSTADTHohe Patientensicherheit

Zertifikat für das EndoProthetik an der RHÖN-Kreisklinik

11.08.17 - Das EndoProthetikZentrum Bad Neustadt ist eines der Aushängeschilder der RHÖN-Kreisklinik. Bereits zum vierten Mal wurden wiederholt die hohen Qualitätsstandards offiziell ausgezeichnet und wie auch in den Vorjahren ohne Abweichungen erfüllt. Der Klinik unter Leitung von Chefarzt Dr. Michael Sperlich wurde erneut das Zertifikat für die erfolgreiche Erfüllung der Anforderungen an ein EndoProthetikZentrum nach den Vorgaben der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie sowie der Arbeitsgemeinschaft für Endoprothetik bescheinigt.

Für Patienten bedeutet dies ein höchstmögliches Maß an Sicherheit, dass der Eingriff gelingt und die individuelle Mobilität wieder hergestellt werden kann. Dazu trägt auch die mehr als 25-jährige Erfahrung im Bereich der Endoprothetik bei. Um dies zu gewährleisten hat sich das EndoProthetikZentrum den strengen Qualitätsanforderungen gestellt, die unter anderem in einem mehr als 60-seitigen Fragenkatalog überprüft werden. Die erfolgreiche Durchführung von jährlich mehr als 400 Operationen unterstreicht die selbst gesetzten sowie vom Gesetzgeber geforderten Standards.

Die Entscheidung eines Patienten für ein künstliches Hüft- oder Kniegelenk ist alles andere als leicht zu treffen und muss wohl überlegt sein. Brauche ich wirklich ein neues Gelenk? Patienten, die zu Chefarzt Dr. Michael Sperlich in das EndoProthetikZentrum in die RHÖN-Kreisklinik kommen, werden von ihm zunächst umfassend informiert. Wenn sich die Patienten dann zu einer Operation entschließen, sind sie sich auch selbst ganz sicher, dass der Eingriff notwendig ist. „Wir operieren nur dann, wenn es wirklich notwendig ist“, sagt Dr. Sperlich und meint das sehr ernst. Häufig erfolgt der erste Kontakt mit dem Patienten in der „Prothesen-Sprechstunde“. Dr. Sperlich nimmt sich Zeit, erklärt an Modellen die Funktionsweise des Gelenks wie des Gelenkersatzes, zeigt mit Bezug auf den Patienten auf, was machbar ist und was nicht. Dieses Zeitnehmen gehört bereits in die Liste der hohen Qualitätsanforderungen des EndoProthetikZentrums.

Das Zertifikat umfasst eine Fülle von Kriterien, die zu einer Verbesserung der Versorgungsqualität und insbesondere der Erhöhung der Patientensicherheit bei der Implantation von künstlichen Gelenken führen. Dazu gehört eine durchgehende Begleitung der Patienten in einer ausführlichen Kommunikation. Dass dies alles nicht nur Lippenbekenntnisse sind, stellen jährliche Überwachungsaudits sicher.

„Der Patient wird auf diese Weise besser in den Behandlungsprozess eingebunden“, sagt Dr. Sperlich. Vom ersten Gespräch in der Klinik, zum Beispiel in der „Prothesen- Sprechstunde“, bis zur Operation wird alles genauestens dokumentiert. Auch alles rund um den Eingriff sowie die Nachsorge notieren Chefarzt Dr. Sperlich, die beiden Oberärzte Dr. Sebastian Pietrala und Dr. Salim el Masri sowie die Pflegekräfte bis ins Detail. „Das sind alles Sicherheitsmaßnahmen für den Patienten“, betont Dr. Sperlich.

Seit Jahren sind Operationshelme zur ...

Zur Sicherheit trägt auch der Schutz gegen multiresistente Keime mit besonderen Hygienemaßnahmen bei. Ein Operationshelm, damit die Atemluft des Personals nicht zum Patienten vordringt, ist für Dr. Sperlich und seine Mitarbeiter im Operationssaal schon seit Jahren Pflicht. Ein umfangreiches Hygienepaket, das jeder Patient bereits mehrere Tage zuvor mit Duschgel, Shampoo, Nasengel, Zahnbürsten etc. abarbeiten muss, ist obligatorisch. Und das alles zur Sicherheit des Patienten. In Sachen Infektionen liegt das EndoProthetikZentrum in der RHÖN-Kreisklinik weit unter dem Durchschnitt vergleichbarer Kliniken in Deutschland.

Und auch nach der erfolgreichen Operation ist das EndoProthetikZentrum für seine Patienten da. Beispielsweise wenn viele Jahre später – circa 20 Jahren sind für Hüft- und Kniegelenke heute Standard – eine Prothesenwechseloperation ansteht. „Diese werden von uns ebenfalls durchgeführt“, sagt Dr. Sperlich. „Das ist für ein EndoProthetikZentrum unserer Größe allerdings alles andere als selbstverständlich.“ Den richtigen Zeitpunkt für den Ersatz eines künstlichen Gelenks zu finden, ist genauso schwierig, wie bei der ersten Operation. Die lange Erfahrung des EndoProthetikZentrums in der RHÖN-Kreisklinik leistet also bei der Entscheidungsfindung des Patienten wertvolle Unterstützung und lässt den Patienten nicht allein, wenn ein solch umfangreicher Eingriff ansteht. Mehr als 25 Jahre Erfahrung auf diesem Gebiet - immer im Dienste der Patienten. +++


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