Das Firmengebäude - Fotos: höltl Retail Solutions

BAD HERSFELDGroße Zukunftspläne

höltl Retail Solutions: Volle Kraft voraus nach Sanierung in Rekordzeit

08.09.17 - Die Restrukturierung der höltl Retail Solutions, einem deutschen Anbieter von Software für Kassentechnologie und Warenwirtschaftssystemen, wurde erfolgreich auf den Weg gebracht. „Die Annahme des Sanierungs-/Zukunftsplans wurde durch das Amtsgericht und zuvor von den Gläubigern mehrheitlich bestätigt“, berichtet höltl-Geschäftsführer Johannes Schick.

„Das bedeutet‚ grünes Licht für ein umfangreiches Maßnahmenpaket, von dem noch im laufenden Jahr wichtige Teile realisiert und die restlichen Aufgaben im Jahr 2018 umgesetzt werden.“ Kai Dellit aus der Kanzlei hww (hermann wienberg wilhelm) zieht als Sachwalter ein positives Fazit: „höltl geht mit seinen 90 Mitarbeitern restrukturiert, zukunftsfähig und gestärkt aufgestellt aus dem Verfahren hervor. Die wichtigsten Maßnahmen aus dem Sanierungsplan sind oder werden noch im laufenden Jahr umgesetzt. Die Sanierung im Rahmen einer Eigenverwaltung war für höltl der richtige Weg“. Die förmliche gerichtliche Aufhebung des Verfahrens würde in Kürze erwartet. Kernpunkt des Konzeptes sei der Umbau des höltl-Portfolios von Individual- zu Standardsoftware und damit eine beschleunigte Neuausrichtung des Geschäftsmodells, mit der man schon vor der Einleitung des Sanierungsverfahrens begonnen hätte.

„Mit dieser Strategie setzen wir Kapazitäten frei, die unsere Entwicklungsressourcen nachhaltig stärken. Unsere bewährte Produktpalette rund um Kasse, Warenwirtschaft, Data Warehouse und mobile Lösungen für den Handel wird davon maßgeblich profitieren“, kündigt Schick an. Dass man in Bad Hersfeld nach intensiven Sanierungsarbeiten jetzt wieder den Blick nach vorn richte, beweise nicht zuletzt die Entwicklung einer neuen SMART-Phone-App, die die Prozesse rund ums Kassieren massiv vereinfachen und als Pilotprojekt im Herbst 2017 erstmals zur Anwendung kommen würde.

Geschäftsführer Johannes Schick


Das abgeschlossene ESUG-Verfahren hätte ohne größere Auswirkungen auf den laufenden Geschäftsbetrieb durchgeführt werden können. Die unternehmerische Verantwortung sei im ganzen Zeitraum in den Händen der Geschäftsführung geblieben. „Wir waren zu keinem Zeitpunkt finanziell gefährdet“, blickt höltl-Geschäftsführer Carsten Uffenkamp zurück. Dass ein Sanierungsverfahren dennoch für Unruhe bei Geschäftspartnern, aber auch in der Belegschaft sorgen würde, lag auf der Hand. „Umso mehr freut und stärkt uns die Loyalität unserer Kunden und Lieferanten zu unserem Unternehmen, unseren Produkten und der persönliche Zuspruch, den wir in den vergangenen
Monaten erfahren haben.“

Schicks und Uffenkamps Dank gilt neben den Gläubigern, besonders den Mitarbeitern, die dem Unternehmen nicht nur die Treue gehalten hätten, sondern seit Anfang des Jahres unter Hochdruck an den Strukturierungsmaßnahmen des IT-Anbieters mitgewirkt hätten. „Unser gesamtes Team ist noch enger zusammengerückt und hat bewiesen, wozu eine Belegschaft in der Lage ist, wenn Kompetenz und Motivation eines jeden Einzelnen gebündelt werden.“

Über höltl Retail Solutions
Das 1972 gegründete Unternehmen richtet sich mit seinem Produktportfolio an den gesamten Non- Food-Handel sowie an die Bekleidungsindustrie. Zur Produktpalette gehören Kassen- und Warenwirtschaftslösungen, Analyse- und Auswertungswerkzeuge sowie MDE- und CRM-Systeme. Allein mit den Kassen- und Warenwirtschaftssystemen POSFlow und RetailFlow arbeiten international inzwischen mehr als 50.000 Menschen im Einzelhandel. höltl-Produkte sind in 14 Sprachen verfügbar und in mehr als 20 Ländern im Einsatz. Am Standort Bad Hersfeld beschäftigt das Unternehmen rund 100 Mitarbeiter. +++


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