- Fotos: Erich Gutberlet

FULDATag des offenen Denkmals

Diesjähriges Motto "Macht und Pracht" - Propstei Johannesberg

11.09.17 - "Macht und Pracht" heißt das bundesweite Motto am gestrigen Tag des offenen Denkmals in diesem Jahr. Architektur und Kunst drücken seit jeher den Wunsch ihrer Erbauer, Erschaffer und Auftraggeber aus, Schönheit, Wohlstand, weltliche und religiöse Machtansprüche abzubilden. Der Tag des offenen Denkmals 2017 möchte die Besucher dazu anregen, sich mit den vielfältigen Ausdruckformen von "Macht und Pracht" in allen relevanten Bereichen von Architektur- und Kunstgeschichte bewusster auseinanderzusetzen. Schon seit 1993 koordiniert die Deutsche Stiftung Denkmalschutz den Tag des offenen Denkmals bundesweit. Der Tag des offenen Denkmals ist eine eingetragene Marke der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Mehr als 7.500 historische Bauten, Parks und archäologische Stätten öfneten am Sonntag ihre Türen für Kultur- und Geschichtsfans. Insgesamt rund 3,5 Millionen Besucher zählten die Veranstalter bei den Denkmalen und Themenführungen. 


Zahlreiche sonst verschlossene Türen öffnen sich auch in Osthessen den Besuchern und gewähren einen seltenen Einblick hinter die Kulissen. Ob in Schloss Fasanerie bei Eichenzell, dem Vonderau Museum, dem Palais Buseck, Stadtschloss, Dommuseum, der ehemaligen Kapelle des Päpstlichen Seminars in Fulda fanden Sonderführungen, Vorträge und veranstaltungen statt. Auch die Propstei Johannesberg hat sich beteiligt und initiierte am Sonntag Führungen im Propsteigarten, im Lapidarium und in den historischen Räumen im Roten Bau. Insbesondere der Zeitabschnitt, in dem Conrad von Mengersen als Propst auf dem Johannesberg lebte, war von Macht und Pracht geprägt. Dies ist auch noch heute an vielen Orten der Propstei erkennbar. Um 17.00 Uhr fand eine Kirchenführung mit Pfarrer Michael Oswald zum Thema „Prachtentfaltung in der Kirche“ statt. In den Werkstätten der Propstei demonstrieren Malermeisterin Melanie Nüsch aus Schlitz Vergoldungstechniken und der Stuckateurmeister Cosimo Notarangelo aus Fulda zeigte den Besuchern verschiedene Stucktechniken.


In der Johannesberger Handwerkssammlung im Schafstall waren die Dauerausstellung "Modelle historischer Fachwerkhäuser aus Deutschland" sowie historisches Handwerk und Restaurierungstechniken zu sehen. Die Tischler- und Keramikwerkstatt der Produktionsschule des Grümel e. V. konnten  ebenfalls besichtigt werden. Im Schafstall kamen auch die Klenen auf ihre Kosten: Arbeiten mit Ton wurde in der Keramikwerkstatt angeboten und die Kunst des Vergoldens konnte  in der Handwerkssammlung bestaunt werden.

Sehen Sie im Nachfolgenden die Bilderserie von O|N-Fotograf Erich Gutberlet. +++


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