23.09.12 - FULDA

HYUNDAI-Doppelpremiere bei WEBER & DIEL: neuer Santa FĂ© und i30cw-Kombi

Eine Art "Doppel-Premiere" prĂ€sentiert an diesem Wochenende bei seinem Herbstfest das Autohaus Weber & Diel in Fulda. Hessens Ă€ltester HYUNDAI-HĂ€ndler (seit ĂŒber 20 Jahre) stellte zahlreichen Interessierten und Kunden sowohl den neuen SUV mit dem ungewöhnlichen Namen "Santa FĂ©" als auch eine Kombi-Version des i30cw (ab 17.290 Euro) vor. "Der Trend geht zu SUV und Kleinwagen, weil sie praktisch und in der Unterhaltung gĂŒnstig sind" erklĂ€rte GeschĂ€ftsfĂŒhrer Matthias Weber. Wenn die Modelle stimmten, gebe es auch entsprechenden Bedarf. Nach Webers Angaben nehme der Marktanteil von Hyundai auch erfreulicherweise zu. Bundesweit liege er bei 3,2 Prozent, wĂ€hrend  Weber + Diel als einziger HĂ€ndler dieser Marke im Umkreis von 50 Kilometern  in der Region Fulda auf rund sechs Prozent  Marktanteil "stolz" sei. 

Nach den Preisangaben in Prospekten gibt es den neuen "Santa FĂ©" (Lieferzeit "zeitnah etwa 4 bis 6 Wochen) ab 29.990 Euro - das ist dann allerdings "nur" eine Ausstattung mit 2,4 Liter-Benziner und Frontantrieb in der einfachsten Ausstattung (Trend). Branchenintern wird diesem Modell wie auch dem kleineren Zwei-Liter-Diesel fĂŒr 36 600 Euro in der mittleren Ausstattung (Style) rĂ€umt man keine großen Chance ein, weist aber gern auf die Euro-6-Einstufung des Diesels hin. Alles konzentriert sich auf das Spitzenmodell, als dessen Wettbewerber der Audi Q5 und den BMW X3 genannt werden. Deren Preise beginnen allerdings erst dort, wo die fĂŒr den Hyundai enden. Es lohnt sich also ein Blick auf den Santa Fe, wenn man sich mit dem Gedanken trĂ€gt, in ein SUV ein- oder umzusteigen. 

Vom Design her, steht dem Erfolg nichts im Wege. Der Santa Fe folgt dem Beispiel des ix35 und des ix55 mit bulligem Bug, hohen Schultern, kleinen FensterflĂ€chen und einem ansehnliche Design mit markanten Elementen, die nichts mehr von der braven Langeweile des alten Santa Fe ĂŒbriggelassen haben. Da steht kein nĂŒtzlicher Familientransporter mit GelĂ€ndegenen vor einem, sondern ein zum Zeitgeist geprĂ€gtes Lifestyle-SUV.

In Sachen Sicherheit ist viel schon in der Serienausstattung an Bord, zum Beispiel sieben Airbags einschließlich einem fĂŒr die Fahrerknie, ein ESP mit AnhĂ€ngerstabilisierung und Traktionskontrolle, LED-Tagfahrlicht, Spurthalteassistent sowie ein Berganfahr- und ein Bergabfahr-Assistent. Besondern hervorheben sollte man noch die aktive Motorhaube, die sich bei einem Unfall mit FußgĂ€nger so anhebt, dass eine weichere AufprallflĂ€che entsteht.

In der Praxis erweist sich der Santa Fe als ein Freund des komfortablen Reisens. Sein Motor hĂ€lt sich so zurĂŒck, dass man schon in die oberen Drehzahlbereiche vordringen muss, um ihn deutlich zu hören. Im Innenraum geht es gesittet zu; denn auch die Wind- und FahrgerĂ€usche bleiben draußen. Die Automatik schaltet schnell und sanft. Federung und DĂ€mpfung arbeiten eher auf der weichen Seite. Der Verbrauch passt mit Werten um die sieben Liter. Es sieht so aus, als bekomme der SUV-Markt noch in diesem Monat einen Teilnehmer, der die Erwartungen von KĂ€ufer und Hersteller erfĂŒllen kann. Schrick sagte voraus, drei von vier Santa Fe-KĂ€ufern kommen von anderen Marke. Er könnte Recht behalten, denn mit den „asiatischen SchnĂ€ppchen“ der Vergangenheit hat der neue Santa Fe nichts mehr zu tun. (ma/ampnet/Sm)  +++

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