08.10.12 - FULDA

Komödie "Sushi in Suhl" mit Starbesetzung - Filmemacher in Fulda zu Gast

Die wunderbare Komödie Sushi in Suhl mit Starbesetzung u. a. Uwe Steimle, Julia Richter und Christian Tramitz läuft ab dem 18. – 31. Oktober 2012 im CineStar Fulda. Vom 18. – 24. Oktober läuft der Film täglich, jeweils um 20 Uhr.Am Samstag, den 20. Oktober 2012 um 20 Uhr sind Produzent Carl Schmitt aus Gelnhausen und Regisseur Carsten Fiebeler aus Berlin zu Gast. Sie geben Einblicke in Ihre Arbeit und beantworten Fragen zum Film. Der Abend wird von Thomas Bayer moderiert. Karten gibt es im VVK und an der Abendkasse. Alle Infos gibt es bei CineStar Fulda, Löherstraße 41, unter Tel. 0 66 1 / 86 58 - 401 und www.cinestar.de

Zum Inhalt des Films

Der Film erzählt die unglaubliche Geschichte von Rolf Anschütz (1932 – 2008), Koch und Gastronom aus Leidenschaft, der 1966 das erste und einzige Japan-Restaurant der DDR im Thüringer Wald, in Suhl (bei Meiningen / Oberhof) gründete und es bis 1993 betrieb. Hier speisten bis zur Wende 1989 fast zwei Millionen Gäste. Es war das beste Japan – Restaurant außerhalb Japans. Nun kommt die liebenswerte Komödie über Rolf Anschütz – mit dem Kabarettisten und Schauspieler Uwe Steimle – Julia Richter, Ina Paule Klink und Christian Tramitz in die Kinos. Gleichzeitig wurde Rolf Anschütz aber zu einer tragischen Figur, die ihren beruflichen Erfolg mit dem Auseinanderbrechen der Familie bezahlte. Als Uwe Steimle die Geschichte vorgestellt wurde, war er sofort begeistert, da sein Vater und seine Großeltern aus Suhl stammen.

Gedreht wurde Sushi in Suhl Anfang 2011 im ehemaligen Wirtshaus Zur Wilhelmsburg in der Schmalkaldener Innenstadt. Weitere Aufnahmen entstanden in Suhl, Ohrdruf, Erfurt, Gotha, Fulda (Japansequenz in einer Bluebox) und in Frankfurt. Bei Fulda deshalb, weil Regisseur Carsten Fiebeler schon Märchen für die ARD in Schloss Fasanerie gedreht hat. Inhalt des Films: Die DDR in den 60er Jahren, der Blütezeit des Real Existierenden Sozialismus. Nur kulinarisch herrscht Ebbe.

Ein Mann möchte das ändern. Sein japanisches Kochbuch entführt ihn, Rolf Anschütz, in eine fremde Welt voller fremdländischer Gewürze, Gerüche und Geschmackserlebnisse. In der DDR gibt es keine japanischen Gewürze, keine Sojasauce oder gar Ingwer. Japan ist Feindesland, dort herrscht der Rauptierkapitalismus. Rolf muss also improvisieren. Der Film lebt über weite Strecken von absurder Situationskomik. Wenn die HO-Direktorin Malaschke beispielsweise nackt in den Pool steigt (wunderbar schräg gespielt von Deborah Kaufmann) und Christian Tramitz fragt: Is des a Puff?. Großartig und witzig ist die Fehde zwischen Anschütz und der HO-Führung. +++

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