18.01.13 - GEISA

Außerordentlich erfolgreiche Entwicklung der Point Alpha Akademie - 50 Seminare

Die Erwartungen waren groß, als die Point Alpha Akademie im September 2011 im Geisaer Schloss ihren Seminar-und Veranstaltungsbetrieb aufnahm wurde und es gab Bedenken, ob es gelingen würde, in der schwierigen Landschaft der Einrichtungen politischer Bildung Fuß zu fassen. „Unsere Erwartungen wurden erheblich übertroffen", sagt Geschäftsführer und Stiftungsdirektor Volker Bausch, der mit seinem Team seit Dezember 2011 die Geschicke der Akademie leitet. „Wir freuen uns sehr über eine außerordentlich positive Resonanz und ein erfolgreiches erstes Veranstaltungsjahr."

In den Räumlichkeiten der Akademie fanden seit September 2011 insgesamt mehr als 50 Seminare, Veranstaltungen und Vorträge mit über 1200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern statt; Grund genug, stolz auf das Erreichte zu sein. „Mein Dank gilt meinem Team, meinem Mitgesellschafter dem Geisaer Bürgermeister Martin Henkel, dem wissenschaftlichen Beirat der Point Alpha Stiftung und natürlich der Stiftung, ohne deren persönliches und finanzielles Engagement der Erfolg nicht möglich gewesen wäre", so Bausch weiter.

Die Themenschwerpunkte der Point Alpha Akademie orientieren sich an den Zielen der Point Alpha Stiftung hinsichtlich der Aufarbeitung der Geschichte des Kalten Krieges, der Teilung Deutschlands und der Aufarbeitung der SED-Diktatur. Der wissenschaftliche Beirat der Point Alpha Stiftung, der aus namhaften deutschen Historikern besteht, begleitet die Ausarbeitung der Halbjahresprogramme und steht Studienleiter Sebastian Rösner M.A. beratend zur Seite.

So widmete sich die Akademie 2012 sicherheitspolitischen Themen wie dem Militäreinsatz in Afghanistan, der Extremismusforschung sowie unterschiedlichen Facetten der DDR-Wirtschafts- und Sozialgeschichte. Alle Seminare werden mit zentralen Kooperationspartnern wie den beiden Landeszentralen für politische Bildung in Hessen und Thüringen, verwandten Bildungseinrichtungen oder parteinahe Stiftungen wie der Konrad-Adenauer-Stiftung, der Friedrich-Ebert-Stiftung oder der Friedrich-Naumann-Stiftung durchgeführt und dauern in der Regel zwei Tage.

Die Veranstaltungen richten sich an Interessierte aus der ganzen Region, Multiplikatoren der politischen Bildung und an Lehrerinnen und Lehrer. So wurden z.B. im Rahmen von Lehrerfortbildungen über den 17. Juni 1953, die innerdeutsche Grenze oder die staatliche Indoktrinierung Jugendlicher in den beiden deutschen Diktaturen pädagogische Angebote zur didaktischen Aufbereitung der Lehrinhalte gemacht. Alle Seminare werden inhaltlich gestaltet und bereichert durch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Fachkräfte aus Wirtschaft und Politik, pädagogische Mitarbeiter und nicht zuletzt durch Zeitzeugen. Geschäftsführer Volker Bausch und Studienleiter Sebastian Rösner heben hervor, dass die Veranstaltungen insbesondere auch Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus der Region offenstehen; man verstehe sich ausdrücklich als Bildungsstätte, die in der Region verankert und für deren Bewohner da sei.

„Es ist uns gelungen, auch ein internationales Profil aufzubauen und in der Forschung aktiv zu werden", sagt Geschäftsführer Volker Bausch. Im Mai 2012 diskutierten renommierte Militärhistoriker und Experten aus mehreren Ländern im Rahmen des ersten Point Alpha Kolloquiums die Operationspläne der NATO und der Warschauer Pakts in der „Fulda Gap". Die Ergebnisse des Kolloquiums werden 2013 in der neu aufgelegten Schriftenreihe Point Alpha veröffentlicht.

Mehr als 100 amerikanische Lehrkräfte , die im Rahmen des „Transatlantic Outreach Program" des Goethe-Instituts Station in Geisa machten, gehörte ebenso zu den Gästen der Akademie wie die Landesbehörden für Stasi-Unterlagen und regionale Wirtschaftskräfte. Für das Jahr 2013 ist eine intensive Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) vereinbart. Die GIZ und die Point Alpha Akademie bereiten gemeinsam die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eines parlamentarischen Austauschprogramms, das vom Deutschen Bundestag und dem Kongress der Vereinigten Staaten betreut wird, auf ihren USA-Aufenthalt vor.

Im Jahr 2013 wird die Point Alpha Akademie an den Kernthemen festhalten, aber auch durch Veranstaltungen zur Regionalgeschichte bisher neue Wege beschreiten und thematisch die Schwerpunktsetzungen der Stiftung und der Dauerausstellungen in der Gedenkstätte begleiten: So wird die Akademie im Hinblick auf die Kooperation der Stiftung mit dem DMZ Museum in der südkoreanischen Provinz Gangwon ein Seminar über die innerkoreanische Grenze anbieten, die Präsenz der Sowjetunion an der Grenze untersuchen und die Friedens- und Freiheitsbewegungen in Ostmittel- und Osteuropa würdigen.   +++

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