05.07.13 - PETERSBERG

Neue SOMMERLAD-Möbelstadt für 30 Mio. Euro - Eröffnung ist Mitte 2015

Der Möbel-Gigant "SOMMERLAD" wird sein jetziges Domizil in Petersberg vor den Toren der Stadt Fulda schon bald verlassen und in eine "neue Möbelstadt" umziehen. Der Neubau soll rund 30 (dreißig) Millionen Euro kosten und voraussichtlich bereits Mitte 2015 fertig sein. Kunden werden sich wegen des neuen Standortes nicht umgewöhnen müssen, denn das Gelände für den Neubau befindet sich ganz in der Nähe im interkommunalen Gewerbegebiet Fulda/Petersberg/Künzell/Eichenzell. Als Baubeginn ist Februar 2014 geplant. Firmenchef Frank Sommerlad bezeichnete das Investitionsvorhaben als "Projekt Zukunft" und versteht darunter ein "total neues Objekt" für das Familienunternehmen mit Stammsitz in Gießen. Nach der geplanten Eröffnung Mitte 2015 wird dann das alte Möbelhaus in Petersberg aufgegeben.

„Wir müssen uns den Hauptmitbewerbern in der näheren und weiteren Umgebung stellen", sagt Frank Sommerlad, und nennt in diesem Zusammenhang unter anderem „Höffner" in Gründau-Lieblos sowie „Ikea" und „Finke" in Kassel, die mit Flächengrößen zwischen 25.000 und 50.000 Quadratmetern „operieren". Der neue „Sommerlad" wird eine Verkaufsfläche von 28.000 Quadratmetern haben und die „Innenstadt-relevanten Sortimente" beibehalten. Als ergänzende Warengruppen kommen eine Gardinen-, eine erweiterte Teppich- sowie die Leuchten-Abteilung dazu. Die Lagerfläche (bisher gab es drei Lager in Fulda) wird auf eine Einheit konzentriert, die Kinderbetreuung im „Kids-Club" und ein Restaurant-Betrieb werden modern aus- bzw- neu aufgebaut.

Dabei wird sich der strukturelle Aufbau der „Möbelstadt Sommerlad" grundlegend ändern. Im Neubau gibt es dann noch ein Erdgeschoss und drei Etagen, die nicht – wie bisher – durch Halbetagen getrennt bzw. versetzt sind, sondern sich auf einer Ebene befinden. „Wir mussten handeln und uns dringend und eindeutig verbessern", sagt Sommerlad. 

Am alten Standort, mit der überholten Immobilienstruktur und einem Grundstücksbesitzer, für den eine entsprechende Investition aufgrund der Kosten nicht zu stemmen war, sei dies nicht möglich gewesen. Die Geschäftsleitung habe sich deshalb schon seit längerem nach geeigneten Standorten umgesehen, und dabei zur jetzigen Alternative direkt an der Autobahnausfahrt Fulda-Mitte auch die Option „Kaiserwiesen" ins Auge gefasst. „Die Entscheidung fiel schließlich für das interkommunale Sonder- und Gewerbegebiet mit der Variante Künzell. 

In den kommenden Wochen und Monaten läuft jetzt das übliche Procedere (Bebauungsplan aufstellen, auslegen genehmigen etc.), bevor im Frühjahr kommenden Jahres mit dem Bau begonnen wird. Mitte 2015 soll der 30-Millionen-Invest fertiggestellt sein. „Alle profitieren von diesem Zukunftsprojekt: Wir, unsere Kunden und nicht zuletzt die umliegenden Gemeinden", so Frank Sommerlad abschließend gegenüber Medienvertretern. (hpe)  +++