27.10.13 - FULDA

Achtung, Achtung an alle Tierhalter, die in den Fuldaaeuen unterwegs sind: bereits mehrere Hunde mussten in den letzten Tagen mit Vergiftungserscheinungen zum Teil vom Tierarzt versorgt werden. Berichten der Hundehalter zufolge wurden die vermutlichen Giftköder bereits in allen beiden Freilaufflächen aufgenommen. Sowohl am Aueweiher als auch am Parkplatz Weimarer Straße hatten Hunde mit Erbrechen, Krämpfen und schaumigen Speichel nach dem Spaziergang zu kämpfen. Ein Tierarzt berichtete von vier Hunden mit Angelhaken, die beim Röntgen im Verdauungstrakt gefunden wurde. Ob diese mit dem Gift aufgenommen wurde oder es sich dabei um unterschiedliche Probleme handelt ist nicht bekannt. Mit der Empfehlung die Hunde derzeit an der Leine zu lassen, dürfte zwar im Sinne des Verursachers sein, aber im Interesse der Vierbeiner.

Ein Opfer der Giftköder ist Mini Bulli Katja. Sie ist mittlerweile über den Berg. 130 € Tierarztkosten und 8 bange Stunden für Hund und Herrchen sind die unangenehmen Folgen eines ganz normalen "Gassilaufens". Die Besitzer wollen Anzeige erstatten. Dies ist auch ein wichtiger Schritt, denn nur wenn Anzeige erstattet wird, gehen die Ermittlungen los und gegen die "Tierangriffe" wird etwas unternommen. Außerdem erhielt die Redaktion von osthessen-news.de von einem Leser folgende Nachricht:

"Sehr geehrte Damen und Herren, im Hundefreilaufgebiet an der Fulda unterhalb vom Bauhof sind Giftköder für Hunde ausgelegt. Leider haben bereits 2 Hunde diese aufgenommen und aktuell kämpft ein Tier in der Tierklinik um sein Leben. Eine Veröffentlichung in den osthessen-news.de würde sicherlich helfen, andere Hundebesitzer hiervor zu warnen und ihre Hunde in diesem Gebiet nicht freilaufen zu lassen! Gefunden bis dato von Hundebesitzer Haxenknochen. Vielen Dank für die Veröffentlichung!"

Fotos: Christian P. Stadtfeld




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