29.10.13 - ULRICHSTEIN

Gleich zwei Einsätze gab es am Samstag für einige Feuerwehren der Großgemeinde Ulrichstein. So wurden am Mittag die Stützpunktfeuerwehr sowie die Stadtteilwehren Rebgeshain und Feldkrücken zum Beseitigen einer Ölspur alarmiert. Diese zog sich vom Hoherodskopf über die Poppenstruth und das Ulrichsteiner Kreuz bis zum Lindenplatz in Ulrichstein hin. Von insgesamt 27 Einsatzkräften wurde Ölbindemittel aufgebracht und die Straße von der Poppenstruth bis Ulrichstein gereinigt. Außerdem waren noch die Feuerwehren Schotten und Breungeshain im Einsatz, sie reinigten die Straße von der Poppenstruth bis zu Hoherodskopf. Stadtbrandinspektor Andreas Hädicke bedauerte bei diesem Einsatz, dass am Wochenende keine Bereitschaft bei Hessen-Mobil mehr vorhanden sei.

Am Abend alarmierten Meldeempfänger und Sirenen dann alle Wehren der Großgemeinde zur gemeinsamen Nachtübung. Übungsobjekt war der städtische Bauhof. Die Übungslage wurde diesmal erschwert, da 20 Minuten vorher der Stützpunkt zur technischen Hilfeleistung ins Feldatal ausgerückt war. Somit standen das Hilfeleistungsfahrzeug (HLF) und der Rüstwagen (RW) nicht zur Verfügung und Ulrichstein nur das Tanklöschfahrzeug (TLF) und den Einsatzleitwagen (ELW) besetzen konnte. Vorrang hatte zunächst die Menschenrettung, denn es befanden sich nach ersten Angaben mehrere Personen im Gebäude. Die Rettung wurde stark erschwert, denn das gesamte Gebäude war mit einer Nebelmaschine eingenebelt worden. Doch den eingesetzten neun Atemschutzgeräteträgern gelang es die beiden Personen (Puppen) zu bergen. Die Löschwasserversorgung wurde von einem Unterflurhydrant an der Schreinerei Scharmann und vom oberhalb gelegenen Badebiotop aus aufgenommen. Hier waren zunächst Schwierigkeiten aufgetreten, denn ein unterhalb des Badebiotops gelegener Oberflurhydrant lieferte nicht das erforderliche Löschwasser und die Tragkraftspritze musste aus dem offenen Gewässer des Badebiotops saugen.

An der Übung nahmen insgesamt über 60 Einsatzkräfte teil, die 51 Längen B- und 11 Längen C-Schläuche verlegten, sechs Verteiler, zwei Beleuchtungseinrichtungen, sechs Schlauchbrücken und eine TS 8/8 sowie neun Atemschutzgeräte einsetzten. Stadtbrandinspektor Andreas Hädicke zeigte sich bei der abschließenden Übungsbesprechung in der Fahrzeughalle der Stützpunktfeuerwehr im Großen und Ganzen zufrieden mit dem Ablauf der gemeinsamen Nachtübung. Verbessert werden müsse noch die Menschenrettung und die anschließende Betreuung der geretteten Personen. Hier wurde angeregt das nächste Mal die DRK-Bereitschaft Lautertal, die für Ulrichstein zuständig ist, mit einzubeziehen. Auch Erster Stadtrat Werner Funk, der für den verhinderten Bürgermeister Edwin Schneider an der Übung teilnahm, war zufrieden von den Leistungen der Einsatzkräfte. (gr)+++

Der erste Brandangriff erfolgte vom ...

Mittels Notstromaggregat wurde die angenommene ...

Unter schwerem Atemschutz erfolgte die ...

Genügend Löschwasser gab es dann ...

Nicht die erforderliche Menge Löschwasser ...

Dichter Qualm erschwerte die Personenrettung

Nicht gerade den idealen Platz ...




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