REGIONHausärzte

Bettina MÜLLER (SPD): Main-Kinzig-Kliniken leisten mit Hausärzteprogramm wichtigen Beitrag

23.05.14 - Können die Main-Kinzig-Kliniken einen Beitrag zur Hausarztversorgung leisten? Dieser Frage besprachen nun bei einem Informationsbesuch die SPD-Bundestagsabgeordnete Bettina Müller und der Geschäftsführer der Main-Kinzig-Kliniken Dieter Bartsch. „Die Main-Kinzig-Kliniken tragen in der Region nicht nur die Verantwortung für die medizinische und pflegerische Versorgung unserer Bürger. Sie übernehmen auch bei der Fachkräftegewinnung einen wichtigen Beitrag“, fasste Müller zusammen.

Die Flörsbachtalerin hat ihre politischen Schwerpunkte im Bereich Pflege und Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum. Müller zeigte sich beeindruckt von der Bedeutung der Kliniken im Netzwerk der regionalen Versorgung, welche ihr Geschäftsführer Dieter Bartsch erläuterte: „An unseren beiden Standorten sorgen insgesamt knapp 2.000 Mitarbeiter für das Wohl von jährlich rund 90.000 stationären und ambulanten Patienten.“ Doch der zunehmende Fachkräftemangel ziehe auch an den hiesigen Kliniken nicht unbemerkt vorüber. „Seit mehr als 30 Jahren beteiligen wir uns als akademisches Lehrkrankenhaus der Frankfurter Goethe-Universität aktiv an der Ausbildung junger Ärzte. Da bekommt man einen guten Eindruck davon, welche Probleme und Herausforderungen die nachfolgenden Generationen beschäftigen, worauf es ihnen bei Standortwahl ankommt“, erklärte Bartsch.

Dadurch könnten die Kliniken im Rahmen ihrer Möglichkeiten entsprechende Anpassungen vornehmen oder nach geeigneten Kooperationspartnern suchen, um ein noch breiteres Ausbildungsspektrum anbieten zu können. „Das Wichtigste ist, beweglich und offen für neue Wege zu sein. Ein Krankenhaus muss bereit sein, seine Strukturen regelmäßig zu überprüfen, um für junge Menschen als Arbeitgeber attraktiv zu sein“, betonte der Kliniken-Geschäftsführer.

So sei auch das Hausärzteprogramm entstanden, das die Main-Kinzig-Kliniken gemeinsam mit den Ärztenetz Spessart eG und dem Hausärzteverband Hessen e.V. entwickelt haben. Ausgangslage sei die Tatsache gewesen, dass sich weniger jung Mediziner für den Beruf des Hausarztes im ländlichen Raum interessieren. Bartsch: „Ziel war ein Ausbildungskonzept zu erarbeiten, das interessierten Medizinern eine individuelle Weiterbildung mit größtmöglicher Vielfalt an Spezialisierungsangeboten und geringen bürokratischen Hindernissen ermöglicht.“

Inzwischen haben sich elf Personen für diese spezielle Form der Weiterbildung entschieden, bundesweit findet das Pilotprojekt immer mehr Nachfolger. Auch die Bundestagsabgeordnete Müller begrüßt das Programm: „Absolut vorbildlich, was die Main-Kinzig-Kliniken mit dem Hausärzteverband und dem Ärztenetz auf die Beine gestellt haben.“+++


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