02.07.14 - RÜCKERS

Beitrag für Mitmenschen

Ahmadiyya-Muslim-Gemeinde stiftet Sitzbank

In einer kleinen Feierstunde übergaben Mitglieder der Ahmadiyya Muslim Jamaat (übersetzt etwa Ahmadiyya Muslim-Gemeinschaft bzw. Ahmadiyya Muslim-Gemeinde) eine von ihnen gestiftete Ruhebank der Öffentlichkeit.

Bürgermeister Christian Henkel bedankte sich bei den Mitgliedern der Glaubensgemeinschaft. In seinem Grußwort betonte er, wie wichtig es sei, dass Menschen unterschiedlichen Glaubens respektvoll und friedfertig miteinander umgingen. Er hob hervor, dass die Mitglieder der Ahmadiyya-Gemeinde dabei vorbildlich seien, indem sie offen auf ihre Mitmenschen zu gingen und sich in einer stark christlich geprägten Region als Teil der Gesellschaft verstünden und Möglichkeiten wahrnähmen, einen Betrag für ihre Mitmenschen zu leisten. Die gestiftete Ruhebank sei ein Beispiel dafür.

Ortsvorsteher Peter Auth dankte den Stiftern ebenfalls. Er bekräftigte den Gedanken des respektvollen Umgangs miteinander und verwies darauf, dass auch der Standort der Bank, der sich direkt neben einem christlichen Hochkreuz befindet (das sog. „rote Kreuz“ an der Kreisstraße zwischen Rückers und Keutzelbuch), ein Symbol dafür sei.

Als Vertreter der Ahmadiyya-Gemeinde sprach Sharma Muhammad Saleem. Er betonte, dass seine Glaubensgemeinschaft das friedliche Miteinander und die Integration suche. Er bedankte sich für die Freundlichkeit, der sie in Flieden begegneten. Mit der Stiftung der Bank und weiteren Aktivitäten wolle man diesen Dank auch an die Bevölkerung zurückgeben. Nach dem offiziellen Teil waren die anwesenden Gäste von der Ahmadiyya-Gemeinde noch zu Imbiss und Umtrunk eingeladen.+++




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