Alle Fotos: Hans-Hubertus Braune

12.07.14 - FULDA

„Volks-Rock-´n-Roller" lockte 9.000 Besucher

Ausverkauft! Andreas GABALIER begeistert die Massen auf dem Fuldaer Domplatz

Andreas Gabalier hat es geschafft. Was viele Leute, darunter sicher auch der ein oder andere Besucher seines Konzertes am Freitagabend auf dem Domplatz in Fulda noch vor ein paar Monaten für unmöglich gehalten haben, ist wahr geworden. Volksmusik ist wieder massentauglich. Bereits drei Wochen vor dem Konzert waren alle der über 9000 Eintrittskarten restlos ausverkauft. Nicht einmal Weltstar Elton John, der einen Tag vor Gabalier auf dem Fuldaer Domplatz auftrat, konnte so viele Zuschauer für sich gewinnen. Der selbsternannte „Volks-Rock-’n’-Roller" Gabalier ist mittlerweile auch im deutschen Mainstream eine große Nummer.

Sein Auftritt in der Fernsehshow „Sing meinen Song - das Tauschkonzert" katapultierte ihn an die Spitze der Unterhaltungswelt. Mit tosendem Applaus begrüßte das Publikum den Musiker nun in Fulda. Der erfolgreiche Österreicher, der hauptsächlich über die Liebe und die Heimat singt, spielte früh am Abend einen seiner größten Hits „I sing a Liad für di" und prüfte erstmals die Steirisch-Kenntnisse der Fans. Viele der Konzertbesucher waren in traditionellem Gewand gekommen, die Männer trugen Lederhosen, die Frauen kamen im Dirndl. Schon dieser Anblick allein auf dem Domplatz in Fulda machte den Event einzigartig.

Gabalier zielt mit seiner Musik auf die breite Masse, die Mitte, die „Normalen". Für die fühlt er sich zuständig, hemmungslos mischt er Steirisch und Englisch, Almrausch und E-Gitarre. „Danke für die Kraft die ihr mir schenkt" sagte der Sänger kurz vor dem emotionalen Höhepunkt des Abends. „Amoi seg’ ma uns wieder", ein Lied welches Gabalier seinem verstorbenen Vater und der kleinen Schwester widmete, ließ auch die Fuldaer an diesem Abend nicht kalt. „Für mich war dies lange ein sehr trauriges Lied, ich bitte Euch, nach dem Song nicht zu applaudieren und dafür einfach mal 10 Sekunden in Euch zu gehen". Der Musiker verstand es, das Publikum an diesem Abend zu fesseln und mitzureißen.

 „Wer war schon mal zur Beichte?... In Österreich ist das ja Pflicht. Aber ich muss da nicht hin, ich bin Jungfrau. Ich bin rein wie ein Veilchen in den Alpen. Ich bin sicher unberührter als jeder zweiter katholischer Pfarrer!" witzelte der Künstler zur Einleitung seines Songs „Die Beichte". Mit lausbubenhaftem Charme flirtete er, riss Witze, rockte auf der Bühne oder war in der Lage, eine ruhige und besinnliche Atmosphäre zu schaffen. Über den gesamten Abend hinweg verlor er nicht den Kontakt zu seinen Fans und forderte diese immer wieder auf, mitzumachen. Gabalier hatte die Massen an diesem Abend fest im Griff. Der Volksmusiker hat einen bleibenden Eindruck in der Domstadt hinterlassen. (Miriam Rommel) +++




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