22.04.03 - Uttrichshausen

Ex-Eintracht-Fußballprofi Fred SCHAUB tot - Unfall auf A7

Der ehemalige Eintracht-Frankfurt-Fußballer Fred Schaub ist am Dienstagmorgen gegen 07:20 Uhr auf der Rhönautobahn A 7 bei Uttrichshausen (Kreis Fulda) tödlich verunglĂŒckt.

Wie die Polizei berichtet, war der zur Zeit als Trainer in Oeynhausen/Österreich arbeitende 42-JĂ€hrige mit seinem Kleinwagen nahezu ungebremst - mit 125 Stundenkilometer laut stehengebliebenem Tacho - unter einen vor ihm mit 60 km/h fahrenden Lastwagen geprallt, der gerade auf den Parkplatz "Forsthaus" fuhr.

Außer dem prominenten Fußballspieler und Trainer befand sich noch dessen achtjĂ€hriger Sohn in dem Kleinwagen, der mit Bein- und Kopfverletzungen ins Klinikum Fulda kam. Schaub wurde in dem völlig zusammengedrĂŒckten "Renault Clio" eingeklemmt und war vermutlich sofort tot. Die Feuerwehr musste ihn aus dem Wagen mit der Rettungsschere bergen.

Der 42-jĂ€hrige war ĂŒber Ostern bei seiner Mutter in Kalbach (Kreis Fulda) gewesen und wollte heute morgen zurĂŒck nach Österreich fahren. Warum er in der Ausfahrtspur zum Parkplatz auf den 40-Tonner-LKW aus dem Raum Seesen auffuhr, ist noch völlig unklar. Der Lastwagenfahrer blieb unverletzt, erlitt aber einen Schock und mußte ambulant behandelt werden. Die Staatsanwaltschaft Fulda hat den Unfallwagen des tödlich VerunglĂŒckten sichergestellt, weil die Unfallursache bislang ungeklĂ€rt ist.

Der Name Fred Schaub ist mit einem der grĂ¶ĂŸten Erfolge von Eintracht Frankfurt verbunden. Am 21.05.1980 gewann die Eintracht gewinnt den UEFA-Cup! Fred Schaub machte mit seinem Tor zum 1:0 in der 81. Minute des RĂŒckspiels die 2:3 Hinspielniederlage gegen Borussia Mönchengladbach wett und sichert der Eintracht unter Trainer Friedel Rausch erstmals einen internationalen Titel.

Der 42-JĂ€hrige spielte in den 80er Jahren nicht nur in der Ersten Bundesliga bei Eintracht Frankfurt, sondern auch bei Borussia Dortmund und Hannover 96. Schaub war zuletzt Nachwuchstrainer bei dem österreichischen Bundesligisten Admira Wacker Mödling, fĂŒr den er frĂŒher als Profi aktiv war. +++

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