Osthessen Sport
Philipp von Keitz (am Ball) wird gegen Nürnberg auf Grund eine Sperre fehlen. Foto: Carina Jirsch

08.12.2016 - WASSERBALL

Erst in Nürnberg, dann in München

Nach dem Pflichtsieg gegen Friedberg - Bayern-Wochenende für Wasserfreunde

Der Pflichtsieg gegen Friedberg ist Fulda in der 2. Bundesluga Süd geglückt. Dieses Wochenende müssen sie sich nun auswärts beweisen. Mit einem Erfolg im Rücken fahren die Wasserfreunde nach Bayern, wo gleich zwei Gegner auf sie warten. Am Samstag (17:45 Uhr) trifft man auf den 1. FC Nürnberg Schwimmen, am Sonntag (11 Uhr) dann auf die SG Stadtwerke München. Letztere Begegnung könnte Fulda vor ein Problem stellen.

In ihrem ersten Ligaspiel konnten die Fuldaer Wasserballer einen Sieg gegen Friedberg einfahren. Mit einem 9:4 haben sie das Hessenduell für sich entschieden. Nun werden nach drei Heimspielen zum ersten Mal die Auswärtsqualitäten der Wasserfreunde geprüft, gleich zwei Mal an einem Wochenende. Am frühen Samstagabend macht man in Nürnberg halt, um dann gleich Sonntagvormittag in München zu gastieren.

Während das Spiel in Nürnberg zu einer machbaren Aufgabe gehört, zählt das Auswärtsspiel in München zu einer der schwierigeren diese Saison. Die Münchner spielen in einem ungewöhnlich engen Schwimmbecken, in dem es folgerichtig nicht möglich ist, das Spiel breit zu machen. Für Fulda wird es daher schwierig, ihren Center David Horvath in Szene zu setzen. Der Kapitän blickt trotzdem zuversichtlich auf das kommende Wochenende: „Unser Ziel sind zwei Siege. Das Becken in München kann zwar zum Problem werden, aber wir wollen gewinnen, egal wie.“ Trainer Volker Schunke hat sich vorab mit den Münchnern beschäftigt und weiß, dass das Spiel kein leichtes wird. „München hat eine starke, kämpferische Mannschaft. Es wird eine sehr schwere Aufgabe, denn uns erwarten 13 gute, ziemlich gleichwertige Spieler“, erklärt Schunke.

Die SG Stadtwerke München hat bereits zu Beginn der Saison drei Auswärtsspiele gewonnen. In Ludwigshafen, Stuttgart und zuletzt in Ludwigsburg lagen die Bayern am Ende jeweils knapp vorne. Das zeigt, dass sie auch ohne ihren Heimvorteil gewinnen können. Zwei der drei Spiele haben sie mit nur einem Tor, das andere mit zwei Toren Vorsprung für sich entscheiden können. In umkämpften Partien hatten sie bisher immer die Nase vorn. Nürnberg hingegen hat in den ersten drei Begegnungen nur eine für sich entschieden. Gegen Darmstadt haben die Mittelfranken knapp gewonnen, gegen Leimen/Mannheim und Ludwigsburg musste man jedoch klare Niederlagen einstecken. Gegen Leimen unterlag man mit einem eindeutigen 7:20, gegen Ludwigsburg mit einem nicht weniger deutlichen 11:22.

Die Barockstädter fahren ziemlich komplett nach Bayern. Lediglich auf Philipp von Keitz muss das Team im ersten Spiel verzichten. Der 20-Jährige hat sich im Spiel gegen Friedberg eine Sperre eingehandelt und wird somit gegen Nürnberg fehlen. Am Sonntag ist er allerdings wieder spielberechtigt und wird nach München nachkommen. +++

                    

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