24.12.2016 - EICHENZELL

Der Star an Heiligabend

Zu Besuch auf der Weihnachtsbaumplantage: Christbaum im Wandel der Zeiten

Groß gewachsen und in kräftigem Dunkelgrün, so sieht das Weihnachtssymbol schlechthin für die meisten Deutschen aus. Kurz vor und an Heiligabend gehört der Weihnachtsbaum in das Wohnzimmer, in die Kirche und sogar in viele Geschäftsräume in Deutschland und der Welt. Wenn es kein echter sein kann, reicht manchen auch die künstliche Variante und wer keinen Platz hat, greift zu Miniaturausgaben des Tannenbaums. 

Bereits Goethe schrieb in "Die Leiden des jungen Werthers" vom geschmückten Weihnachtsbaum und auch andere deutsche Dichter und Denker thematisierten das Symbol des Christfestes. Seinen Ursprung hat der Baum aber im heidnischen Brauchtum. Nicht erst seit Goethe, sondern bereits im Mittelalter schmückten die Menschen ihr Zuhause mit Zweigen. Kerzen und andere Schmuckstücke für das Grün kamen mit der Zeit hinzu. 

Über die Jahre änderte sich dann auch die Mode und heute findet sich neben Erbstücken aus der Weihnachtsschmuckkiste von Oma auch so manches ausgefallene Stück am Baum. Manche hängen Kugeln mit Fotos an die Zweige und machen so aus der Tradition etwas ganz Persönliches. Andere wechseln jedes Jahr die Farbe des Schmuckes oder bleiben gar stets einer bestimmten Kombination treu. Zwar gibt es in den Dekoläden jährlich neue Farbtrends, doch bleiben Gold, Silber und Rot die favorisierten Farben für den Baumschmuck der Deutschen. 

Claus Ortlepp verkauft seit 38 ...

Ein Team von OSTHESSEN|NEWS hat ...Fotos: Julian Batz

Umgeben von Wald und Wiesen ...



Von der Plantage ins Wohnzimmer

Doch woher kommt der Baum? Viele große Super- und Baumärkte machen jährlich ihren eigenen Weihnachtsverkauf und bieten Bäume in nahezu allen Größen und Sorten an. Wie viel Baum letztlich im Wohnzimmer landet, darüber entscheidet dann oft nicht nur der persönliche Geschmack, sondern auch der Geldbeutel. Dabei sollte es bei dem opulenten Weihnachtsschmuck doch vor allem darum gehen, dass er seinen neuen Besitzern gefällt - so zumindest sieht es Claus Ortlepp, der rund um Rothemann gleich mehrere Weihnachtsbaumplantagen betreibt.

Die jüngsten Bäumchen der Plantage

Ortlepp verkauft bereits seit 38 Jahren Weihnachtsbäume. Alles fing mit einem saisonalen Stand am Fuldaer Stadtschloss an und wuchs schließlich bis zur ganzjährigen Arbeit. "Es ist wie eine Sucht", erzählt mit einem Lachen, als unser Team ihn auf seiner Plantage besucht. "Ich habe bisher als eigenen Weihnachtsbaum genommen, was von den Verkäufen übriggeblieben ist", erzählt er stolz und das kann er auch sein, wie wir selbst feststellen durften. Wir haben Claus Ortlepp besucht und zeigen in unserem Video den Weg vom kleinen Setzling bis zum fertigen Christbaum und von der Plantage bis ins Wohnzimmer.

Damit die Vögel, die zugleich ...

Viel Spaß beim Schauen und frohe und besinnliche Weihnachten Ihnen, liebe Leser und Zuschauer von OSTHESSEN|NEWS! (Sabrina Ilona Teufel) +++

Liebt es, Weihnachtsbäume anzubauen und ...

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